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den Chinefern ist es eben so, als die nur für die Augen zureden scheinen. Man muß sich dasjenige nicht Wundernehmen lassen, was die Gl-ubensbothen sagen, es gäbenämlich keinen einzigen Chineser, der alle Charactere kenn-te: denn wo ist wohl der Mensch, welcher sich rühmen kann,daß er alle Wörter der Sprache wisse, die er redet, inson-derheit wenn man in die Reihe dieser Wörter, noch alleKunstwörter nehmen will?
Die Charactere der chinesischen Schrift, belaufensich auf fünferley verschiedene Züge. Diese fünfZüge undihre mannigfaltige Zusammenfügung, machen 214. radica-lische Charackeres, die den allgemeinen Begriffen gleich-kommen, welche die Menschen im Sinne haben können,auszudrücken. Eben diese 214. radicalische Charactere,verschiedentlich zusammen gesetzt, machen die 80000. Cha-ractere der chinesischen Schrift aus. Diese letztem Cha-ractere sind so beschaffen, daß die Zusammensetzung der ra-dicalen Züge und Charactere, nicht nur das durch dieseCharactere angezeigte Wesen, ausdrückt; sondern daß auchein jeder Theil woraus er besteht, die verschiedenen Eigen-schaften eben dieses Wesens ausdrückt, auch so gar die allerabstractesten und geistigsten mitgerechnet, worinnen manden, durch einen solchen Character ausgedrückten Begriff, sichnur vorstellen kann.
Diese in der That philosophische Art von Schrift, istdie eigentliche Beschreibung der chinesischen Schrift. Un-ter dem Schi stellte man die Wesen durch Bilder vor, dieden Augen ein grobes Bild dieser Wesen darstelleten. Un-ter dem Hoam ti, 2697. Jahre vor Christo, arbeiteteder Welkweise Cam kie an Verbesserung dieser Schrift.Dieses Werk ward fast 2000. Jahre fortgesetzt, und gegendas 8Z7- Jahr vor Christo unter des luven vam Regierung,legte der Weltweise läl lu I(nm die letzte Hand daran, in-dem er allezeit des Cam kie Grundlage folgte. Die anjetztgebräuchliche Schrift, ist mit der aus den ersten Zeiten noch
immer