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QXI.
Herrn von Valois Betrachtungen
über einige Verse des Tibullus.
1720.
ween Verse im Trbull haben oft die größten Kunst-richter gemartert. Sie stehen im dritten Klagge-dichte des ersten Buchs, und um die Sache rechteinzusehen, muß man sogleich bemerken, daß, alöTtbullussich mir dem Messala Corvinus, welcher zum Statthal-ter in Syrien ernennt war, zu Schiffe begeben, er so ge-fährlich krank ward, daß man ihn zu Corcyra lassen mußte.Alhier verfertigte er, aus Gram, daß er in einem fremdenLande, von seinen Freunden, seiner Mutter, seiner Schwe-ster und seiner geliebten Delia verlassen leben mußte, das-jenige Klaggedicht welches so anfängt:
Ibitls ^c^ess Lne me, klellslls, per unclss etc. etc.
In diesem Klaggedichte nun, sagt er unter andern, er sä-he seine liebste Delia nicht, die, da er vor seiner ReiseAbschied von ihr genommen, sogleich gegangen sey, dieGötter eifrigst zu befragen; ob diese Reise auch glücklich ab-laufen, und ob sie das Vergnügen haben würde, ihn wieder zusehen:
Dells non usgusm, guse, mc cum witteret urbc,
Dlcltur snte omnes conlulultle Deos.
llls lscrss pueri lortes ter lukluüt, l!IiKettullt e trivüs omins rerts puer.
Diese zween leßten Verse machen die ganze Schwie-rigkeit. Joseph Scaliger erkläret sie in seinen Noten überdiese Elegie so: 1oIleresorte8,est-t>yFsr/A<v, unäe in ve-
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