Band 
Fünfter Theil.
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und dem Schleyeranlegen. 41

Diese Ceremonie, und alle dabey angegebene Um-stände , findet man in des heiligen Gregorius des gro-ßen Sacramenrario und in dem Buche, weiches denTitel führet, der römische Orden. Wobey HerrValois bemerket, daß Dom Hugues Menard, wel-cher eine Ausgabe von des Gregorius Werken besorgethat, vergessen habe zu sagen: daß diese Feyerlichkeit zu-weilen auch an Weihnachten vorgenommen woroen, wiesolches der heilige Marcella, des heiligen AmdrofliSchwester widerfahren ist; welcher der Pabst Lldenusan diesem Tage den Schleyer in der Kirche des Vattcansangeleget hat. Dieses verbindet erwähnten heiligen Leh-rer, welcher dieser Schwester seine drey Bücher cie Vir-Aiiübus zugeschrieben, ihr solches wieder zu Gemüthe zuführen: lämngue 15 ( cum Lalvatonz natali acl

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Huo Virgo ^olieritateni aäguistvtt etc. bib. z. l-

Diese drey Gattungen von Jungfrauen blieben in derWelt, entweder bey ihren Aeltern, oder in irgend einemPrivathause; welches sie sich wähleten, um daselbst ingroßer Eingezogenheit zu leben. Dieses kann man ausverschiedenen Stellen der Briefe des heiligen Hierony-mus schließen, insonderheit aus demjenigen, der den Ti-tel führet, sts vitanäc» iuchscio contubcrnio, in welchemer den Jungfrauen vorstellet, mit wie vieler Behutsam-keit sie die Mitschwestern ihrer Eingezogenheit wählen sol-len. Die heilige Marcellina blieb nach ihrer Einseg-nung zu Rom, mit einer andern Jungfrau die ihreFreundinn war, und der sie ein Zimmer eingegeben hat-te. Man findet auch in des heiligen Amdroju Leben,welches der meyländische Priester paulin aufgefetzet hat,die Rede des Pabstes Liberius selbst, bey dem Gelübdedieser heiligen Jungfrauen. Der Pabst ermähnet siedarum, die öffentlichen Gesellschaften, insonderheit die

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