124 XIV. Boze, über eine Münze
geschehen, welcher auf derselben dem Na«„men Cleopatra beygefüget und gewiß nicht leicht zu„erklären ist. L>cco hat a. d. Zv. S. seiner Samm-„lung, in der Ausgabe von 1600 diese Münze so ange-führet: und bald darauf noch eineandre ähnliche dergestalt:
„Sculiger scheint in seinen Noten über den Euftbius,„a. d. 2 7. S der AuSg. von 1706 diese Münzen im„Sinne gehabt zu haben, wenn er saget: LIeopgtrs gu-e„co^noiuni-.la ell 'Oa-7«raw're<§>«. Bis da-
„hin ist kein Zweifel unter den Alterthumskundigen ent-„ standen, auf was Weise man diese Randschrift lesen„solle. Allein Spanherm hat in seinem vortrefflichen„Traktate ste Vst, ök pr«ll3ntia chluinilmgtum, a. d.„418. und 4'9- S. des i. Theils der Londonschen' „Ausgabe, vorgegeben: man habe sich bis auf den heu-tigen Tag in der Lesart von Tristans Münze geirret,„und es stünde darauf wie man
„aus dem Anblicke der Münze selbst überzeuget werden„könnte, die ansitzt in des Königes Cabinete ist. Die„seö alles versichert er auf Herrn VailluntS Wort, in„dessen Geschichte der ptolomäer.
„Nun scheint mir es sehr was außerordentliches zu„seyn, daß dieser letzte bessere Augen gehabt haben soll,„als so viel andere gelehrte Alterthumskundige, die„diese Münze in Händen gehabt haben, und denen dar«„ an gelegen gewesen, sie recht genau zu betrachten: weil„ihnen die Erklärung dieser Schaumünze schon so viel„zu schaffen gemacht hat. Dieses nimmt mich nun so„vielmehr Wunder, da ich unter diesen zwo Lesarten ei-„nen sehr großen Unterschied sehe, und es mir nicht na-türlich vorkömmt, daß man sich so lange sollte geirret„haben. Außerdem redet Herr Vaillant, so wie ich„aus dem Spanheim davon urtheile, nur von einer„Schaumünze, und Occo handelt von zwoen, welche
„bey-