142 XVIII. De la Barne,
der Hirnschale des Verstorbenen, gleichsam an den Zirkelder Krone, die man ihm nach seinem Tode aufgesetzet, <rn-geküttet gewesen.
Als nun Herr de la Barre der Akademie von dieserEntdeckung Nachricht gab, so fügte er noch etliche Beobach-tungen hinzu, deren einige vom Herrn Bompar sind;welcher unter andern angemerket hatte: daß ein Kriegsbe-dienter von der Insel Re, geglaubet habe, diese Krone seyHunolds, Herzogs von Aquicanien seine; welcher sichim ?4;ten Jahre auf die Insel Re begeben, allwo er denMönchsstand angenommen, nachdem er das Herzogthumstinem Sohne Gaifre, einem jungen Prinzen von achtzehnbis zwanzig Jahren übergeben. Diese Entsagung HerzogHunolds wird bestätiget: allein wie Herr de la Barreanmerket, so weis man auch, daß ^>unold, nach desGaifre Tode, der sich im 768ten Jahre zugetragen, seinKloster verlassen, und das Herzogthum wieder angenom-men habe; daß Rarl der große den Hunsld im folgen-den Jahre gefangen bekommen; daß er zwey Jahre draufentrannen und von Rom allwo er sich einige Zeit aufge,halten, sich zum Didier Könige der Longobarden ver-füget, und endlich im 774km Jahre zu pavia unglückli-cher Weise umgekommen sey; allwo das Volk ihn einigeZeit zuvor steinigte, ehe die Stadt an Aarln den großenübergieng.
Herr Bompar fügete hinzu, daß ein anderer bey demSeewesen angesehener Officier, diese Krone für etwas ältergehalten, und sie dem Endes, dieses Hunolds Vaterzugeeignet; welcher im 75;. Jahre natürlichen Todes ge-storben, und vermuthlich mit der gefundenen Krone, ein-balsamirek worden ist. Diese letzte Meynung nun nimmtHerr de la Barre an, und bestätiget sie mit folgendenzwo Anmerkungen.
Erst-