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bereits angeführten Karte etwas besser erhellet, darinnenRarl der Rahlkopf, nachdem er gesaget, daß Hunoldund Gaifre nach des Eudes Tode das HerzogthumAquitamen besessen, diese Art von Einschränkung hinzufüget: daß sie die Herzoge davon, nomine kamen krau-corum KeAum , gewesen; als ob er sagen wollen, Eudeswäre ein unabhänglichrr Herzog davon gewesen.
Wenn man diese Muthmaßung annähme, so würdeman ohne Mühe die Ursache des Krieges errathen, wel-chen Rarl Marrel so eifrig nach Aquiranien brachte,so bald er des Eudes Tod erfahren hatte. Es wärenämlich diese gewesen, den neuen Herzog zu zwingen,daß er die oberste Gewalt der französischen Könige erken-nen sollte, so wie sein Vater sie ehedem erkannt hatte,ehe Chilperich ihm die Krone zugeschickt: und wennman fragete, warum eben dieser Rarl denn gelitten hät-te, daß Eudes einer Unabhanglichkeit genossen, die ernur in einer Zeit voller Unruhe und bürgerlicher Kriegeüberkommen, so wäre es leicht zu antworten; daß dieserHerzog sich von Chilperichs Partey abgerissen, undfolglich mit Rarln bereits in Unterhandlung getreten war,ehe nochChilperich darein gewilliget hatte, daß eben dieserI^arl sein Schießmeister werden sollte. Die Beschicht-schreibet sagen, daß Eudes damals den Chilperich ver.lassen habe.
Man kennet keine andere Gemahlinn des Eudes, alsdie Valrrudis, eine nahe Anverwandte Rarl Marcels;gleichwohl kann sie nur seine zweyte Gemahlinn, undHarrons Mutter seyn. So viel ist indessen gewiß, daßals Hunold im 74;ten Jahre, den Krieg wieder anfan-gen wollte, er dem Harro die Augen ausstechen lassen.Alsdann wäre es wohl nichts erstaunliches, daß AarlMarrel in Ansehung eines neuen Bundes mit demEudes, darein gewilliget hätte, ihm die unumschränkte