174 XXI. Souchays Antwort auf rc.
Man glaubt es einen Auszug einer buchstäbli-chen UeberjerzunI von des Polybius Vorbereitungnennen zu können.
Anrw- Das habe ich nicht gesagt: ich habe gesagt,das Fragment ist nichts, als ein Auszug, als eine buch-stäbliche Ueberseßung.
Man seyet hier vermuthlich eins von beydenvoraus.
Antw- Nein. Ich nehme beydes an. Das Frag-ment ist ein Auszug, in soweit es verschiedene ansehnlicheBegebenheiten auslaßt, welche Volybius in seiner Vor-bereitung erzählet; und es ist eine buchstäbliche Ueberse-Hung, insoweit die in dem Fragmente enthaltenen Vor-falle, recht buchstäblich nach des polybius griechischemTexte übersetzt zu seyn scheinen.
Diesen fernern Beobachtungen hat Herr Gchöpflinweiter nichts entgegen gestellets*). Wir-aber haben ge-glaubte, wir könnten keinen gar zu umständlichen Auszugdieser Art eines gelehrten Processes mittheilen, darinn essich fragt: ob man ein Fragment erkennen, oder verwer-fen soll, welches, ob es zwar seiner Länge wegen nichtsehr merkwürdig ist, dennoch, wenn es wirklich vorn Li-vlus wäre, unendlich schätzbar seyn würde.
XXII.
(*) Ich habe wegen dieses Ar-tikels an den Herrn ProfessorSchvpflin geschrieben, und ihmin meiner Ueberschmig.eine Stellefür alles dasjenige angetragen,was er seinen vorigen Gründenferner würde hinzufügen wollen.
Allein er hak mir geantwortet,daß dieses Stück ganz wider seinVermuthen, in die Geschichte derAkademie eingedruckt worden,und daß er seine eigenen Gedan-ken von dem Fragmente, niemalsentdecket gehabt.