der Abtey zu Cisteaux. 22z
Die Herzoginn Mahaulc, seine Wittwe, nahm dasOrdenskleid zu Fomrevrauld an. Dieses war ein neuesJungfernkloster, so unter der Aufsicht des sel. RobertArbrisfels errichtet worden- Aus dieser Ehe blieben zweenSöhne; Hugo, der im Herzogthume Burgund nachfol-get, und Heinrich, der ein Ordensbruder bey den Lister-cienftrn ward. Zwo Töchter aber, Alix oder Adele,die zum erstenmale Bertranden Grafen von Toulouseund Tripoli, zum andernmale aber, lVilhelmen, Gra-fen von ponrhieu, und Alenzon heirathet. Die an-dere Tochter, welche Fleucine geheißen, soll nach dem DüChesne und p. Labbe, die Reise in das gelobte Land ge-than haben und daselbst gestorben seyn.
Die Herren Sammarthaner haben ihrer gar nicht ge-dacht; aber vom p. Labbe ist sie so wenig, als in der kU-lloire des grsnäs OlUclM äs 1a Louroiuie, Vergessenworden.
Hugo der Zweyte.
Hugo der Zweyte des Namens, Herzog von Bur-gund, welcher in dieser ersten Grabschrift mit eingeschlos-sen ist, hatte den Zunamen der Friedfertige: weil er inseiner ganzen Regierung, die fast vierzig Jahre währet,in seinen Staaten allezeit den Frieden erhielt. Herr vonMaurour führet noch einen Umstand seines Lebens an,welcher diesen Vornamen noch besser bestätiget; nämlich dieBegnadigung die er einem seiner Unterthanen gewähret,den die ordentlichen Richter zum Tode verurtheilet hatten,indem er allerley Drohungen und Lästerworte gegen diesenPrinzen selbst ausgestoßen.
Er war in seiner Jugend von dem Iarenton, einemder größten Männer seiner Zeit erzogen worden, welchernebst einer großen Gottesfurcht, viel Klugheit, Weisheitund Beredsamkeit besaß. krobunäuL lcieima L elogulo