Band 
Fünfter Theil.
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der Abtey zu Cisteaux. 241

die Beweise aus den alten Urkunden der Abtey gezogen hat,haben ihn veranlasset, viele historische Untersuchungen überdieser Sache, anzustellen.

Endes der III.

Eudes, oder Odo der IH-war der älteste SohnHugo desIII. und der Alix von Lothringen. Anfänglich heirathete erdie Mahaulc von Portugal!, Königs Alphonsus vonPor-tugall Tochter, und Wittwe Philipps von Elsas, Grafenvon Flandern, welcher im gelobten Lande bey der Belage-rung von Acre geblieben war. Allein diese Heirath wardwegen der nahen Blutsfreundschaft, wieder getrennet: dennNlahaulc war Heinrichs von Burgund, ersten Königesvon porrugall, Enkelinn.

Hierauf heirathete Eudes, die Alix von Dergp. Erbekriegte die Albienser aufFürbitte des sei. Arnolds, Ab-tes von Cisteaux: und in diesem Feldzuge, welcher in dasi2O9te Jahr fällt, schlug er so großmüthig die Herrschaftüber die Städte Carcastonne und Beziers ab, die diePrinzen und Freyherren vom Kreuzorden ihm angetragenhatten; und trug vielmehr dazu bey, daß man sie dem Si-mon, Grafen von N^ontforr, ertheilete. Herr vonMaucour hat in einer alten Urkunde bey der Rechnungs-kammer, die Eide der Treue, Huldigungen, Abtretung,Übertragung und andere Handlungen gefunden, die damalsvon den Vasalen, Bischöfen, Herren und Einwohnernder Städte und Schlösser, in der Provinz Languedoc,dem Grafen Simon von Montfort zu gute, geschehensind.

Im roizten Jahre, that Eudes noch einen Feldzugwider die Albigenser: worauf er dem Könige PhilippAugust, wider Kaiser d>rro den lV. zu Hülfe gieng, undsich in der Schlacht bey Dovines ungemein hervorthat; all-wo er den Vortrab des französischen Kriegsheeres anführeke.

V. Th. der Gesch Q Im