Band 
Fünfter Theil.
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250 XXV. Mautour, sonderbare Denkmäler

Grafschaften, Flandern, Nevers und Rhetel, festge-setzet worden; allein sie hakte noch nicht vollzogen werdenkönnen: und dieser Prinz war erst in seinem fünfzehntenJahre, als ihn der Tod izöiaufdem Schlosse Rouvre, wor-auf er gebohren war, dahin riß. Die männliche Linie derHerzoge von Burgund, ersten Stammes, endigte sichmit ihm, und er ward zu Clfteaup, als dem gewöhnlichenBegräbnißorte seines Hauses, begraben. Philippvon Rouvre, letzter Herzog von Burgund, hatte zwoSchwestern, Johannen und Margarethen von Bur-gund , die beyde jung und unvermahlet gestorben sind- DieJohanna war an den Amadeus den Vl, Grafen vonSavoyen verlobet gewesen. Beyde sind zu Cisteaux be-graben, allwo man auch noch sechszig Herzoge und Herzo-ginnen, Prinzen und Prinzeßinnen von Burgund findet.

Das siebenzehnte Grabmaal (*).

Philipp von Brenne.

Das siebenzehnte Grab, welches Herr von Mau-tour beschreibt, ist in der Capelle aller Heiligen. Es istetwa drey Schuh von der Erde erhaben, und gehört Phi-lippen von Vienne, Herren von pagney, und Jo-hannen seiner Gemahlinn, einer Tochter des Grafen vonGeneve, beyde mit dem Hause von pergy verschwägert.Sie sind in Stein ausgchauen auf dein Grabe liegend vor-gestellet, auf dessen Gesimse man diese Grabschrift liest:

»ic l^LILXI' V0MXV8 kttll.1?-PV8 M VILXX^ v(MlXV8 VL6XKX, LD VOVlIXä. IMiäXlMVX-0XLIV8, c0VlIVI8 6LLLX-Xss.X8l8. KL(2VlL8L^X1' IX

Die-

(*) Man sehe die IX Kupfertafel.