Band 
Neunter Theil.
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z8 H. Fontenü, von Erbauung

noch einen vernünftigen Zweifel abgeben: es sind Einwür.fe, welche verdienen, daß man sie mit Fleiß bestreike. Sielaufen auf drey hinaus, die Herr Adr von Fonrenü ein-zeln beantwortet.

Erster Einwurf.

dstpbus berichtet uns^), daß,'als sich Salmanassar der»O Stadt Tyrus bemeisiern wellen, er ihr alle Gemein-schaft mit einem benachbarten Flusse und verschiedenen Gra-ben abgeschnitten, welche ins Meer liefen. Es erhellet also,saget Marsham, daß die Stadt im festen lande gelegen,und folglich ist der Ort, welchen der König von LIinivebelagerte, palätyr gewesen. In der That hat es auf derkleinen Insel, auf welcher das neue Tyrus erbauet war,niemals einen Fluß gegeben. DieTyrier hatten auch außer-dem die Flotte des Königes Galmanafsar zu Grunde ge-richtet: wie hätte er denn die Stadt belagern können, ba-siern sie nicht im festen Lande gelegen?

Antwort.

§)ie Folgerung welche Marsham hier machet, ist nichtrichtig. Salmanasjar, welcher sich in seine Staaten zu-rückziehen mußte, nachdem er seine Seemacht verloren hat-te, wollte die Tyrier, entweder aus Rachgier, oder in derAbsicht bedrängen, sich die Belagerung von Tyrus zu er-leichtern, sobald die Umstände dazu vortheilhaster seynwürden. Da nun die Eyrier auf ihrer Insel kein süsscsWasser hatten, und nicht alle ihre Lebensmittel daraus ha-bet: konnten; so suchten sie alles auf dem festen Lande, »ondem sie nur vier Stadien entfernet waren: die benachbar-te Küste gehörete ihnen, und verschaffete ihnen allen ihrenVerrath. Der kleine Fluß, dessen Mündung nicht wen

von

)) äntigu. )uc>. l.il>. IX. Csy. 14.