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bedeutet also nach diesem Kirchenlehrer, daß sie nicht mehrdie Königinn der Völker; nicht mehr eine unumschränkteund unabhängige Stadt seyn werde; sondern daß sie nachund nach unter das Joch der Perser, der MacedoniecUnd Römer fallen solle. Wir fügen noch hinzu, daß sievom Hieronpmus an, bis zu ihrem Verfalle, den Musel-männern unterwürfig geworden.
Diese Erklärung ist um so viel glücklicher, als der he-bräische Ausdruck, dessen der Prophet sich bedienet, daferner im buchstäblichen Verstände bauen heiße, in dem figür-lichen, mächtig reich werden, ein großes Glück erlangenbedeutet. Man könnte von dieser metaphorischen Bedeu-tung mehr als ein Exempel anführen.
z. Wenn man den hebräischen Text und die Ueberse-Hung der siebenzig Dollmetscher ansieht, so wird man ge-wahr : daß man die Ausdrücke deren verschiedene Dollmet-schlingen sich hier bedienen, weder so gar strenge, noch nachdem ganzen Umfange ihrer Bedeutung nehmen müsse. Inder That bedeutet der hebräische Ausdruck, den die sieben-zig Dollmetscher durch das Wort «-«V gegeben haben, indiesem Falle nicht (wie der heil. Hieronymuo und Theo-dorer anmerken) eine ewige Dauer, ohne Gränzen; son-dern nur einen Zwischenraum einer eingeschränkten Zeit, denRaum eines Jahrhunderts, welcher nach der gewöhnlichenRechnung des menschlichen Lebens siebenzig Jahre aus-machet e).
4. Geseßt, man gäbe auch weder die Auflösung nochden Ausspruch des heil. Hieronpmus in Ansehung dererStellen zu, die hier erkläret werden sollen: wem soll mandenn, was deren Sinn betrifft, wohl mehr trauen, als dem
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