Band 
Neunter Theil.
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n8 v. Freret, vom Ursprünge

der christlichen Zeitrechnung. Nun besaßen damals dieLigurier die ganze Küste der See, von den Pyrenäen bis *

zu den Alpen, und von den Alpen, bis zu der Mündung «

des Arno. Scylax, der uns eine Beschreibung von den * HUfern des mittelländischen Meeres, gegen das zzote Jahr,und unter der Regierung Philipps, Alexanders Vatersgemachet hat, unterscheidet dreyerlcy Arten der Ligurier.r. Die Iberslygier, von den Pyrenäen bis an die Rho-ne ; 2. Die Lelcolygier, von der Rhone bis an die Al-pen, und z. die eigentlich so genannten Lygier, oder Ligu-rier, von den Alpen bis an den Arno. Die Ligurier ^waren von so alten Zeiten her, zwischen der Rhone und denAlpen saßhast, daß die Griechen glaubctcn, sie könnten ih-rer auch in denen Fabeln gedenken, die sie vom Herkulesvorgaben.

Wir wollen noch bemerken, daß, wenn das Land, auswelchem die Iberier vertrieben worden, diesseits den Al-pen gelegen hätte, diese Völker, anstatt in Italien einzu- ldringen, sich an den Abend der Rhone hätten zurück zie- uhen müssen. Sie waren also jenseit der Alpen wohnhaft,und daher giengen sie, indem sie nach und nach immer zu, >,bis an das äußerste Ende von Italien rückeken, endlich in ?Sicilicn über. Thucydiöes setzet die Zeit des Ueber- ^ganges der Sicaner nicht fest, sondern saget nur: es habesich vor der Eroberung von Troja, das heißt nach seinerZeitrechnung, vor dem ragten Jahre zugetragen.

Allein in vorstehendem Artikel, haben wir zum Zeit-puncte dcsUebergangcs derillyrischen Sicuier, dasizögteJahr angegeben. Nun fanden diese Völker, nach des Hel-lanicus Berichte, dessen Rechnung wir in diesem Stückefolgen, weil sie mit dem philistus übereinstimmet, dieSicaner schon im Besitze eines Theiles der Insel; wor-aus denn folget, daß die Sicaner schon vor dem oben be-merkten Jahre, nach Sicilien gekommen, und daß sie sichauf das späteste, gegen das 1400» Jahr davon bcmeistert