Band 
Neunter Theil.
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iZ2 v. Freret, von; Ursprünge

brier entlehnet hat, mit denen die pelasger sich vermi-schet hatten.

Die Voraussetzungen des Drsnystus von Halikar-naß, und alle Umstände die er ersinnen muß, um alle hi-storische Lücken seines Lehrgebäudes auszufüllen, sind Folgenderer Begriffe, die er sich von den pelasgern machere. Ersah sie mit eben den Augen an, wie einige Alten, und alleNeuern thun; nämlich als ein besonderes Volk, welches ernach und nach Griechenland und prallen durchziehen läßt.Dieser Namen pelasger hingegen, ist der allgemeine Na-men , unter welchem man die ersten Griechen, vor Errich-tung der Staaten andeutete; ein Namen, welchen die Ein-wohner jeder Gegend nach dem Maaße abschaffeten, wieihre Policen zunahm; und der endlich gar verschwand, alseö in Griechenland keine Wilden mehr gab.

Diesen Punct hat Herr Freret sehr ausführlich, in ei-nem Werke von dein Ursprungs lind der alccn Ge-schichte der ersten Einwohner Griechenlandes, abge-handelt, welches wir als eine Zugabe zu unsern iVlcmoiresbekannt machen wollen. Dronystus von Hallkarnaßwürde sich also viel Verwirrung erstarrt haben, wenn er sei-nem Lehrgebäu entsaget, und vorausgesetzet hatte: die NanrenAborigener und pelasger, welche die alten Völker grie.chischer^Abkunft trugen, die sich in Italien befanden, wä-ren zween allgemeine Namen, die kein Volk insbesondereanzeigeten , und deren Gebrauch ein Ende nahm, als die-se Aborigmes , nachdem sie sich mit dem Umbriern undGiculern vermischet hatten, deren einige Celten, die an-dern rUyrischer Abkunft waren, verschiedene Völker oderStaaten, unter den besondern Namen, Umdrier, Gabu-ner, Lateiner, Gammren, Tyrckenier, Ausonier,C>sker, Oenotrer, Lucaniec und Brurier ausmache-ken. Diese Staaten behielten mehr oder weniger Achill,'ch-keit mit den Einwohnern Griechenlandes, nachdem die l)e-

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