Band 
Neunter Theil.
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-er ersten Völker in Italien.

leuchte aus ihren Werken mehr Gelehrsamkeit als Kritikhervor. Die Untersuchungen der seit einigen Jahren zuCorrona gestifteten Akademie, werden unfehlbar das ih-rige zu Ausbreitung eines großen Lichtes über die herruri--schen Alterthümer beytragen, welche der Hauptgcgenstandihrer Arbeiten sind. Sie hat bereits vortreffliche Nachrich-ten von der Sprache und den Denkmälern dieses berühmtenVolkes herausgegeben: welches uns nicht gleichgültig seyndarf, indem es sehr frühzeitig die Künste bearbeitet hat, wiedie Griechen auch gethan; und seine Religion sehr vielen Ein-fluß auf die Religion der Römer gehabt hat.

Wir könnten besorgen, daß man uns vorrücken möch-te: wir giengcn gewissermaßen dieser gelehrten Gesellschaftins Gehege; wenn nicht die Verbindung der Materien unsberechtigte, den Auszug dessen, was uns Herr Frerek vonden alten Einwohnern Italiens hinterlassen hat, mit demje-nigen zu beschließen, was er von den Hetruriern gedachthat. Man würde sein Lehrgebau unvollkommen lassen, wennman einen wesentlichen Theil davon unterdrücken wollte, derwegen seiner Uebereinstimmung mit den übrigen, zum Gan-zen das seine beytragt.

I. Bevor Herr Fröret seine Meynung vom Ursprün-ge der ersten Toscaner vorträgt, so bestreitet er erst die ge-meine Lehrmeynung. Dieselbe, welche fast von allen Schrift-stellern angenommen wird, laßt die erste Colonie, die To-scana bevölkert, aus Lydien kommen. Dieß ist aller Al-ten einhällige Meynung: da sie aber nur dem Herodotnachgeschrieben, so stützet sich auch alles ihr Ansehen auf dasstinige; und man darf nichts als sein Zeugniß allein unter-suchen. Dieser Geschichtschreiber übrigens behauptet nichts,und begnüget sich nur, die Meynung der Lydicr selbst an-zuführen, welche die Toscaner in Umbnen für ein ur-sprüngliches Volk ihres Landes hielten.

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Die