Band 
Neunter Theil.
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-z3 v. Krem, vorn Ursprünge

reimet: welcher niemals von Gmyma redet, und sie unterdem Namen der Mäonier, als ein gar nicht beträchtlichesVolk vorstellet.

7« Zu Homers Zeiten hatte man nur sehr falsche Be-griffe von allen denen Ländern, die jenseit Sicilien liegen.Man setzte die Cyklopen und Lesirigoncn dorthin; manverlegete die Pforten des Tages und der Nacht, den Aufent-halt der Seelen, u. s. w. dahin. Hätten sich nun viele Jahr-hunderte vor diesem Dichter, die Lydiec und Nläomer zuSmyma eingeschiffet, um Italien zu bewohnen: so würdeihm ja diese Gegend wohl nicht unbekannt geblieben seyn.Sollte er denn von Smycna gar nicht gedacht haben? er,welcher nach der Meynung, die noch am besten bestätiget ist,in dieser Stadt gcbohren gewesen ?

8. Diese so zahlreiche Flotte, welche nichts anders vor-hatte, als sich eine Hcimath zu suchen, hält sich in keinervon den benachbarten Inseln Lydicns auf, ungeachtet siefruchtbar und damals fast leer waren, wie Clsto, Gamosu. s. w. Sie geht die großen Inseln Rrera und pelo-ponnestis im Gesichte vorbey; sie halt sich nicht einmal inSicilien auf; sie steigt in keinem von den Meerbusen nochHafen der Epiker aus, die auf ihrem Wege liegen; siegeht bis über die Tiber hinauf, und steigt in UmdrienanS Land.

9. Die Zeit, in welcher diese Flotte Griechenlandwürde durchkreuzet haben, ist eine Zeit, deren Vorfalle ausder Sage bekannt sind. Es wäre unmöglich, daß mannicht einige Spuren dieses Ueberganges in den griechischenSchriftstellern finden sollte. Die Aeolier und Ionierwürden bey ihrer Landung an den Küsten von Aleinasien,die Lydier mit Flotten, oder wenigstens in der Nachbar-schaft des Meeres und der Hafen gefunden haben: alleinder Theil von Asien, welcher an der See liegt, war damalsnur von Milden bewohnet.

ro. Wä-