Band 
Neunter Theil.
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Die Stadt Faleria war einer von diesen pela-m-schen Staaten. Die Fairster, ihre Einwohner, machetennach Scruvons Berichte»), ein von den Tostancrn ab-gesondertes Volk aus. Sie hatten eine besondere Spra-che, und Dldnysttiö von -Haiikarnaß versichert />), daßeiner ihrer Tempel der Juno der Acglver geweihet gewe-sen ; daß man darinnen, wie in dem zu Acgos, eine Lane-pkora und Chöre von Dirnen gesehen. Das Ansehen die-ser Schriftsteller, wird durch des jAmius seines bestätiget:welcher./), so wie Cats gethan, der Stadt Faleria einengriechischen Ursprung zueignet.

Eben dieses wollen wir von den Vejern sagen. Mansehet in der römischen Geschichte allezeit voraus: daß dierostanistche Sprache, nur von denen Römern geredet undverstanden werden könnte, die sich ganz besonders daraufgeleget hätten. Gleichwohl lesen wir Nr aller Gelegenheit,daß die vejer und Römer ohne Schwierigkeit mit einan.der umgegangen; folglich müssen die Vejer mit den To-scanern nicht einerley Sprache geredet haben; und nach ei-ner zweyten Folgerung, müssen sie, so wie die Lateiner,pelasgischen Herkommens gewesen seyn.

Srrabo sehet ferner unter die pclasgisthen Städtein Hecrurieri, Tarquimum, dessen eigentlicher NamenTrachlma war: welchen die 6icu!er noch anders verstüm-melt, und Tarracina daraus gemachet haben. Der StadtTarqmnium füget er noch Cosa, oder Cossa, nahe beydem Vorgebirge gleiches Namens bey, welches deilz HafenHerkuls, ?orto illercole machet. Der wichtigste dieserpclasgistchen Staaten aber, war der zu Agylla: dessenVölker, da sie sich frühzeitig auf die Schiffarth legeten, garansehnliche Flotten, für so entfernte Zeiten, in See schickenkonnten. Läce, ihre Hauptstadt, war an einem kleinenFlusse vier Meilen von der See gebauet»-), und hatte einen

K 2 Hafen,

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