von dem Namen der Druiden. 261
und mit dem Da einerley, welches Gürrgkech Wohlthä-tigkeit, gut, wohl, heißt. Das Da hat in dem ouicladiese Bedeutung behalten, für welches man bey einigenSchriftstellern oui - dien findet *). Es ist kein Wunder,daß der Begriff von Wohlthätigkeit in die Bildung desNamens der Gottheit Eingang gefunden. In der deut-schen Sprache ist das Wort Gore, ebenfalls mit Gsod,gut, aus einerley Wurzel gebildet.
Die Druiden waren die einzigen, denen es zukam,von Gott zu reden. Sie allein waren die Diener bey denOpfern, sie allein waren die Ausleger der himmlischenRathschlüffe, sie hielte man für die einzigen, welche die gött-liche Natur kannten. Diese herrlichen Vorzüge rechtferti-gen den Ursprung ihres Namens, welchen Herr Frerer ih-nen giebt.
Das Christenthum hat den Namen Druid so ver-haßt gemachet, als ehrwürdig er bis dahin gewesen. Je-Hund leget man ihn in der wallisischen und irrländiichen
Sprache, nur den Zauberern
zu nennen, da sie nach TarierBericht, wenig öffentliche Leh-ren ausgebreitet, sondern dashöchste Wesen mehr durch einestille Ehrfurcht und Andachtzu verehren gclehret haben. G.
*) Das französische Oui-ck kann wohl viel leichter undbesser von dem Deutschen, jadoch! hergeleitet werden. Da-mit dieses niemanden Wundernehme, so muß man wissen,daß in dein nördlichen Theilevon Frankreich st gar das Wortja, welches man xs schreibt,noch anstatt einer Bejahung
und Weißagern bey; ja erR g hatte
gewöhnlich ist. Eben so istdas ksirebalte, nichts anders,als -Halte machen; und dassike-Il,, eben so viel, als -Halteda! unzähliger andern solchengemeinen Redensarten zu ge-schweige». Der also das vadurch die,, gegeben hat, mages wohl nur so gemeyuet ha-ben; wie das dien in andernWorten, als eine p-rricuIZ en-clikics gebrauchet wird, z. E.vons svcr. Kien voulu, vous lelaver bien,- dien ane je le ts-cbe, u. d. gl. m. "wo es ebennicht ein eigentliches Gut be-deirtet. G.