264 XVI. Bellet), von dem Abstände
Diese Insel ist seit verschiedenen Jahrhunderten mitdem festen Lande von .Ä gypten verbunden. Gleichwohlscheint Menelaus, im vierten Buche der Odyssee, wenner seine Reisen erzählet, zu sagen: daß sie von den Küstenjenes Landes eine solche Strecke entfernet sey, als ein Schiffmit vonheilhastem Winde, in einem Tage segeln kann.
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Die Tagereise eines Schiffes, ist nach der gemeinenRechnung der Alten, auf achtzehn bis zwanzig gemeine fran-zösische Meilen zu rechnen. Es ist wohl wahr, daß sie inder heroischen Zeit so groß nicht hat seyn können; da man
sich
*) Ob man dem Nilstrome,von dieser Verbindung derW.wusinsel mit dem festenLande Aegyptens alles, odernichts zuzuschreiben habe, laßtsich olwe die genauesten alten,und neuen Karten, oder ohneeine wirkliche Besichtigung derOerter, gar nicht entscheiden.Es kömmt aus die Entfernungdesjenigen Armes vom Nil an,der dein Pharirs am nächste»gewesen; auf die Starke seinesStromes, auf die Tiefe seinerM'ndung, auf die Höhe derjährlichen UeberschwemmungenLegvptens, und auf die Mengedes Sandes, oder Schlammes,den selbiger daselbst zurück ge-lassen. Wer kann aber alle
diese Umstände siit der Zeit destrojanischen Krieges so genauwissen? Naturkündiger h t esausdieser Küste nicht gegeben;wenigstens nicht solches die das,was sie bemerket, aufgeschrie-ben hätten. Die Ströme än-dern zuweilen ihren Laus, son-derlich, wenn sie sich in vielArme theilen. Dann wird baldder eine, bald der andere stär-ker: ja manchmal versendenund verwachsen einige Armegar, und der Strom ergießt sichanderwärts desto stärker.
Alles dieses kann sich beymNilstrome eben so wohl zuge-tragen haben, als in Wälsth-land beym Ausflusse des Po,in Frankreich bey- der Rhone,
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