Band 
Neunter Theil.
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von Athen. 289

nahe am Ufer ist, da man das Land fast niemals aus denAugen verliert: so ist die Kenntniß der Himmelsbrettenkein wesentlicher Umstand. Es haben auch die mehrestender alren Charten dieses Meeres, sie mögen geschriebenoder gestochen seyn, keine Graduö, wenigstens sind sie nichtrichtig angemerket.

Die älteste besondere Charte die wir von Griechen-land haben, ist die vom Sopbian, 1545 gebrucket. ImiMtm Jahre, kam ße zu Honr in vier Blättern aber-mais heraus; und fünfzehn Jahre hernach ließ Salarnan,ca dieselbe zu Venedig mir Veränderungen drucken. Al-le diese verschiedenen Ausgaben stnd darinnen eins, daß sieder Stadt Athen 57 Grabe, und 10 bis 12 MinutenHimmelsbreite geben.

Im i;6iten Jahre gab pyrrbo Ligorio eine neueCharte von Griechenland, nach einem andern Entwürfe her-aus, die aber auch »och sehr plump war. Die Himmclsbreitevon Aryen war aus derselben nur Z7 Grade.

Des Jakob Gastaldo, eines sehr geschickten Erdbe,schreibcrs Charte, erschien zu Venedig im izkyren Jahre.Die Einrichtung davon ist schon besser, als in den vorigen;ße ist auch viel umständlicher, und Herr Frerer, der siesorgfältig untersuchet hat, glaubet, daß sie nach den porru-lanen gemachet worden. Gleichwohl sind die Grade aufdieser Charte sehr falsch angegeben. Dmlius, der ße insemen Schatz der alten Erdbeschreibung eingerücket, hatauch deren Fehler nicht verbessert: und ße sind so wichtig,daß >nan sie vieleicht mehr dem Kupferstecher, als dem Erd-beschreiber zurechnen muß.

Die Himmelsbreite von Milo, z. E. ist um 20 Mk-nuten zu mitternächtlich; die von Smyrna aber mehr alseinen Grad: und die von Nhodus fast zween Grade. Dasder Gejch. L machet,