Band 
Neunter Theil.
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Z22 xxi. Valois/ Erklärung

haben, die aber alle neuer sind, als des Herrn von Valoisseine, lag in Mystm. Sie war lange Zeit nur ein bloßesDorf: allein Rleon, ein berühmter Straßenränder, vondiesem Orte gebürtig, legete daselbsi den Grund zu einer klei-nen Souverainitat, die er sich errichtete; indem er in wäh-renden Kriegen, die auf Julius Cäsars Tod folgeten, dieumliegenden Oerter Unters Joch brachte.

Durch die Vergrößerungen, die er sich verfchaffete,ward dieses Dorf zu einer ansehnlichen Stadt: die er Itu-liopolis, dem Augustus zu Ehren nannte «), dessen Par-tey er ergriffen, nachdem er des Anronius seine verlassen.Die Einwohner aber, um nicht mit den Bürgern einer an-dern Stadt dieses Namens in Galaxien gelegen, vermen-get zu werden, behielten auf denen Münzen, die sie schlagenließen, den alten Namen bey. Julia Gordos ward nachder Zeit eine bischöfliche Stadt, und ward mit zu dem Ly-disthen Kreise gerechnet. Herr von valois muthmaßet,daß der auf der Gegenseite dieser Münze abgebildete Fluß,der Caik, oder der Adindacus sey. Die Lage dieser Stadtan dcni Flusse des Berges Olymp, machet diese Muth-maßung sehr wahrscheinlich.

III.

Eine Münze von der jünger« Faustine.

Sie ist von mittlrem Erzte. Auf einer Seite stehtder Kopf der jünger« Faustine, von der Rechten zur Lin-ken gekehret, mit der Umschrift: c L-

ö ^ L1 lll. Auf der Gegenseite steht Minerva im Hel-me, ebenfalls von der Rechten zur Linken gekehret. Siereichet einer Schlange, die sich um einen Baum windet, ei-ne Schaale dar; und zu ihren Füßen liegt ein Schild. Inder Umschrift liest nran:

Die

s) Uib. XU. p, ;74.