Band 
Neunter Theil.
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358 xxv. Lebeuf Zusätze zu Frerets Abhandl.

bey. Ioi>ann Möller, ein Buchdrucker zu Augsburg,gab seit der Zerr eine dritte Auflage davon ans Licht: wel-che, ob sie gleich nicht so richtig ist, als die erste, dennoch indem Artas mit abgedrucket steht, welchen Ianson 1059hat drucken lassen. In Messers Werken in Folio, diezu Nürnberg 1682 herausgekommen, und in der neuenAusgabe der Geschichte der römisch-en Landstraßen durchB- rgiern, steht sie ebenfalls.

Das Original, welches ehedem Conrad peuringerbesessen, ist auf Pergament. Man saget, es sey einenSchuh Angspuraer Maaß hoch, und mehr als zwey undzwanzig Schuhe lang. Der Kupferstecher hat dieses Maaßungefähr um zwey Drittel vermindert; und der Raum derverkleinerten Charte, ist nur von der Originalcharte;welches denn das Verhältniß der Zahlen gegen die Wege,in dieser Copie schwerer zu unterscheiden machet.

Im Originale sind diese Zahlen, und die Namen derOerter, mit römischer Schrift *); diese Character aber habeneine longobarossche Gestalt, die den Handschriften dermittlern Zeit gleicht.

Man hatte die Spuren dieses DenkmaalS lange ausdem Gesichte verloren, indem man davon nur vervielfältigteCopien jenes Exemplares besaß, welches man kVessern zudanken hatte; im giften Jahre aber, fand es sich unter derHaabe des Desiderius peuringers wieder, der ein Nach-kömmling vom Lom aven war, und Prinz Eugen er,kaufte dasselbe. Nach dem Tode dieses Prinzen, ist dieseCharte in die kaiserliche Bibliothek zu Mien überge-gangen, allwo sie noch jetzt befindlich ist.

So lautet der erste Inhalt von Herrn Frerets Aufsäße.Da nun der Herr Aoc Lcbeufseitdem ein ziemlich merkwür-diges

*) ?>ietz ist "ichs richtig, wie des Hrn. von Schejck» allerge-nauestex Nachstich deutlich zeiget.