Z66 XXVI. Schöpflin, von der Vereinigung
XXVI.
Herrn SEöpflms Gedanken über
die Vereinigung der Donau mit dem
Rheine, welche Kau der große vorgehabt.
unzählbaren Vortheile, welche die Vereinigungder Flüsse und Seen verschaffen, hat die großemPrinzen vermocht, ihre Regierung durch Unterneh-mungen von dieser Art, merkwürdig zu machen. Ist esnun überaus glorwürdig für sie, dieselben ins Werk zu rich-ten : so ist es auch schon genug, wenn sie nur aus derglei-chen Anschlag kommen, dessen Ausführung versuche», um ei-nen Anspruch auf die Erkenntlichkeit der Menschen zu haben.
Die Vereinigung des Baltischen Meeres mit der(aspischen See, des Oceans mit dem mittelländischenMeere, haben den Czaar Peter den grossen und Ludwigden XlV. unsterblich gemacher. Die Vereinigung desOceans mit den: schwartn Meere, entsprang ganz un-fehlbar aus der Vereinigung, welche Rarl 0-r grosse ge-gen das 79 ;ste Jahr zwischen der Donau und dem Rosinevorhatte: und wenn dieses Werk nicht zu seiner Vollkom-menheit gediehen ist, so haben auch dergleichen Anschlageden Erfolg nicht eben nöthig, um ihren Urhebern ein robzuzuziehen.
In währendem zweyten Kriege wider die Hunnen,welcher im Kosten Jahre ansicng, und acht Jahre draufdurch einen Tractar geendiget ward, der für das Reich vor-theilhast war, kam Rarl der große auf die Gedanken, t ie-fer Vereinigung, von welcher Herr Schöpflin, ein aus-wärtiger Beysitzer unserer Akademie, Untersuchungen an-gestellet
*) Der berühmte Herr Pros. bohrner Franzos, indem er dieSchöpstm redet hier wie ringe- Gränzen von Deutschland so
bestimm