Band 
Neunter Theil.
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XXXII.

Des Herrn von Foncemagne all-

gemeiner Entwurf über die Turniere

und die runde Tafel.

eräuget sich zuweilen in unsern Versammlungen,daß die Vorlesung einer Abhandlung, deren Längenicht die ganze Sitzung erfüllet, eine Unterredungveranlasset, die sich auf den darinnen abgehandelten Gegen-stand bezieht, und die noch übrige Zeit, bis die Gesellschaftaus einander geht, auf eine nützliche Weise ausfüllet.In dergleichen Unterredungen untersuchet man mit lauterStimme Neben - oder Hauptfragen. Ein jeder beuth sei-ne Anführungen oder Anmerkungen dar. Eins führet aufdas andere, das Gespräch wird lebhaft: allein, da bey dem-selben alle ihm eigene Freyheit herrschet, so findet sich oft»mals dabey auch diejenige Unordnung, welche die schriftli-chen Untersuchungen nicht haben; in welchen alles sich an ein«ander kettet, und in methodischer Ordnung folget.

Um nun diesem Uebel abzuhelfen, so nimmt zuweilenein der Sachen kundiger Akadeinist, und noch öfter derSecretär die Mühe über sich, den Inbegriff davon in dernächsten Versammlung vorzutragen. Diesem Gebrauche,welcher von dem Herrn von Boze genau beobachtet wor-den, haben wir verschiedene merkwürdige Artikel zu danken:die durch seinen Fleiß gesammlet worden, und die er von Zeitzu Zeit in die Geschichte der Akademie eingerücket hak.Dieß ist ein Beyspiel, welchem wir, so viel uns möglich seynwird, werden zu folgen suchen.

In der Versammlung vom röten März 1745 eräuge-te sich derselbe Fall, von welchem wir hier reden. Eine Ab-

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