Band 
Neunter Theil.
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4ZO xxxii. Foncemagne, von Turnieren rc.

beyden ursprünglich rechte Orden sind? und daß es dcnRo.mansckreibern nur beliebet hat, gewisse Gebräuche die denRittern eigen waren, in Orden zu verwandeln. Das we-nige was ich hier gesaget habe, wird einen Begriff von derWeitläufigkeit der Materie geben.

Dritte Frage.

Muß man den Ursprung der Wappen, denRreuzzügen oder den Turnieren zuschreiben?

Ich glaube, man muß den Ausspruch zum Vortheile derTurniere thun. Dieß ist auch die Meynung des p. Me-nestrier, welcher sich hauptsächlich auf das Verhältnißgründet, welches die Wappen zu allen Zeiten mit den Ge.bräuchen der Turniere gehabt haben. Ich verweise denLeser auf das 4te Capitel seines TrackatS vom UrsprüngeHer Wappen. Selbst der Namen Llalcm saget er, istaus den Turnieren entlehnet: denn er leitet mit vielerWahrscheinlichkeit dieß Wort aus dem deutschen blassn,ins Horn stoßen, her. Die Ritter die zu einem Turnierekamen, bliesen ins Horn: damit die Herolde ermähnet wür-den zu kommen und ihnen ihre Wappen zu untersuchen und zubeschreiben, welches man nachdem blslonner genennet hat.

Allein, noch ein anderer Grund, den der p. Mene,strier verabsäumet hat, anzuführen, und der mir entscheidendzu seyn scheint, ist dieser, daß man den Gebrauch der Wap.pen schon vor dem Zeitpuncte der Kreuzzüge eingeführet fin-bet. Der p. Mabillon, führet aus dem Oli vier cie XVree»ein Siegel Roberts des I. Grasen von Flandern an, wel-ches an einer Urkunde von 1072. gehangen, auf welchemRobert zu Pferde vorgestellet ist, wie er einen Degen inder einen Hand und einen Schild in der andern hält, wor-auf ein Löw ist: ka bic primus eil, sehet er hinzu, comi-rum klgnclrenlluln, gui chinbolum §emilitium vrLlergr^).Nun ward der erste Kreuzzug erst 1095. ausgeschrieben.

XXXIII.

L) vlplow.psx. 14s.