4Z2 xxxm. Bons Erklärung
runde Ecken von eben der Dicke sich endiget. Ihr größter <
Durchmesser ist drey und einen halben Zoll. Die Hdhedcskleinen und des Grundgestelles, haben mit einander nur lx>M
drey Zolle: die Dicke ist vier Linien. Das Oval hat auf sM
jeder seiner Seiten, oder Seite und Gegenseite, zwo Mün- Tss
zen; und die zwey runden Enden des Grundgestelles, sind «Ä
ebenfalls auf einer ihrer Gegenseiten mit einer Münze, auf MÄ
der andern aber mit einem großen kA. bezeichnet. Der Um- M
fang von allem ist mit dreyßig runden Körnern besehet,welche von zehn zu zehn durch die zwo Rollen des Grund-gestelleS, und die oberste Spihe der Stückes getrennet sind. , fr ,<!
Die Vorstellung dieses Stückes, die wir hier mittheilen, wie ^ ßie li
sie nach der uns vom Herrn Bon eingesandten Zeichnung ßchabgestochen ist, wird dem Leser einen richtigen Begriff da- gib«,von machen.
Bey dem ersten Anblicke des Stückes, und da Herr §
Don sich alles dessen erinnerte, was und andere G.7
Schriftsteller von der Gestalt und dem Nutzen der alten > ^Diptychen gesaget haben, ja was er selbst an denen, die ergesehen, bemerket hat, urtheilete er gar bald, daß es zu sehr je-nen Arten von Denkmälern gliche, als daß es auch nicht de- M
ren Namen verdienen sollte. Gleichwohl hielten ihn zween ^
ziemlich rührende Verschiedenheiten zurück. Alle vipcvckadie man noch zur Zeit kennet, sind zweyblattrige Tafeln, M
mit Aufschriften bezeichnet, d ie deren Erklärung geben, oder ^
doch erleichtern; dahingegen Las Stück, wovon hier die Re-be ist, nur ein einzelnes Täfelchcn, ohne alle Schrift ist:man müßte denn diesen Namen denen zwey großen ^
geben, welchen die zwo Rollen des Grundgestelles auf dereinen ibrer Gegenseite zeigen. Allein, zahlreichere und wich-tigere Äehnlichkeiten, als diese Abweichungen sind, mache- ^
ren den Herrn Don Müßig, bey seiner Meynung zu ^
bleiben. ^