Band 
Eilfter Theil.
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und den Alterthümern.

^?alerey, Abhandlung vom Ursprünge und hohen Alter derMalerey I. 8« f- ob sie gleich entbehrlich ist: so führetdoch das den Menschen eingeprägte Wohlgefallen amMalen und an Gemälden, auf die Vermuthung; daß die-se Kunst gleich in den ersten Jahren der Welt entstandensey 8z. da das Malen und die Dichtkunst nur zum Ver-gnügen und Nachahmen abzielen, und sonst viel mit ein-ander gemein haben, so fraget sichs, welche von beyden Er-höhungen die älteste sey? solches wird S- 84 untersuchetund erwiesen: daß e6 die Malerey sey, weil sie in die Sin-ne fallt, die Dichtkunst aber unmittelbar mit dem Ver-stände zu thun hat; der Eindruck durch die Sinne aberallgemeiner und kräftiger, als die Rührung der Ueberle-gung ist. Der Mensch hat einen natürlichen Trieb zumNachahmen. Die Natur, welche durch Beyhülfe der Sin-nen, des Tageslichtes und des Schattens auf Sand, Was-ser und alle glatten Flächen malet, brachte den Menschenzuerst auf den Versuch, die großen und äußersten Umzügeeines Dinges durch grobe Risse zu entwerfen u- s. w. InKupfer grabet«, Bildschnitzer, und Bildhauen ist schon vordem trojanischen Kriege gebräuchlich gewesen. Folglichmuß man vorher haben malen können. Eben das läßtsich auch aus den gewirkten Tapeten und gestickten Klei-dern folgern 84 f. Die redende Malerey ist der Titeleiner ungedruckten Schrift vom Charpentier Z84. ein vonRom nach Paris gebrachtes altes Gemald -ä freie»wird erkläret III. 294 f. diese Art von Malerey soll zuAugusts Zeiten aufgekommen seyn 297. die Geschichtedieser Kunst ebend. alte Stücke von der Art, die aufuns gekommen sind ebend. die Malercy und Dichtkunsthaben sich beynah mit gleichen Schritten ihrer Vollkom-menheit genähert Vll. gis

Mandarinische Sprache. Diesen Namen giebt man der

chinesischen mit Unrecht Ul. Z 45

Manlllsiche Gesetz, was bey dessen Einführung vorgegan-gen UI 119