Band 
Eilfter Theil.
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und den Alterthümern.

Nischen und griechischen Urschriften zu sehr aus den Au-gen setzet, und nur an den Übersetzungen kleben bleibt,da sie doch zu unvollkommen und zu untreu sind, undseyn müssen; auch ferner so beschaffen sind, daß sie demLeser keine Hochachtung gegen die Alten beybringen kön-nen : Und Überbein, gesetzt auch, man hatte noch so voll-kommene Übersetzungen, müßten dennoch die Urschriftenvieler Betrachtungen wegen zu Rathe gezogen werden.Hierauf antwortet Herr Gcdoyn, daß eö zwar schwer sey,wohl zu übersetzen; er zeiget, was zu einem guten Uebcr-setzer gehöre; er gesteht ein, daß man wenig wohlgerathe-ne französische Uebersetzunqen habe. Daß die meistenderselben weder den alten, noch den neuen Verfassern Eh-re machen. Gleichwohl aber behauptet er doch, daß dieÜbersetzungen unendlich nutzen, daß, ob sie gleich nurNachlasse sind, sie dennoch die wesentlichen Züge der Ur-bilder darstellen; daß man auch Meisterstücke von Ueber-setzungen ausweisen könne, die ihren Urstücken sehr nahekommen, ja sie wohl gar zuweilen übertreffen; daß, hättengleich die beyden alten Sprachen vor der Französischenvieles voraus, diese hinwiederum doch ihre Schwäche mitvielen andern Schönheiten ersetze, und von manchen Feh-lern ftep sey, denen die Alten nicht hatten entgehen kön-nen. Zuletzt bringt Vatry, nicht sowohl seines GegnersSatz umzustoßen, als von dem er nicht gar weit entfernetist. als vielmehr das Lesen alter Schriften in den Urspra-chen anzupreisen, noch dieses bey: daß die Alten durch ihreGeflissenheit, und durch ihr Geschick wohlklingend undmusikalisch zu schreiben, eine vorzügliche Achtung vor denneuern verdienen, und uns damit die Nothwendigkeit auf-legen, sie in ihren eigenen Sprachen zu lesen; weil derglei-chen Schönheiten den Uebersetzer umiachahmbar sind.Das ist mit wenig Worten der Inhalt besagter gelehrterStreitschriften VI. y bis z?. Schwierigkeiten der Ue-berschungen IX. 468. Nachricht von den ersten franzö-sischen Uebersetzem IV f.

O r Ucabch,

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