Band 
Eilfter Theil.
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zu den zeheu Bauden der Geschichte. 59

Feuer oder Heerde Antheil nimmt, der gehöret mit zu derVersammlung, die Recht zu demselben Heerde hat. Weralso sich zu dem Heerde und i'mmerbrennenden Feuer einerganzen großen Gemeinde, das auf dem pr^caneo unterhal-ten wurde, hielt, der bekannte sich damit auch zur Bürger-schaft selbiges Ortes.

Auf der zz? Seite. Herr de la P 7 auze will in die-ser Abhandlung behaupten, daß Seleucus Nikacor überdie fünfzig Jahre regieret habe. Mich wundert, daß dieHerren Äkademisten, die doch sonst immer ihren Brudernnicht viel schenken, so dazu stille geschwiegen; ja daß sie des-selben Abhandlung zum Vorscheine gebracht haben. DieAufführung derselben mußte ihren Verfasser, und sie selbstzugleich mit ihm beschämen. Sie ist ein Gewebe von chro-nologischen Unrichtigkeiten. Das Lehrgebäude ist im Grun-de baufällig. Wie konnte doch Herr de la ^Jauze sich sobloß stellen, der mit andern Proben gewiesen, daß er in denalten Zeitberechnungen geübet gewesen sey. Er wirft sichund den Leser in einen historischen Labyrinth, wo man sichohne Wiederkehre verliehet. Er verwickelt sich in Wider-sprüche, daran man kein Ende sieht.

Man nehme einmal seinen Satz an. Seleucus LiJi--karor soll einmal fünfzig Jahre regieret haben. Folglichist er A. 50. LNL Leleuciciarum gestorben. Dieses Jahrfällt inS zweyte Jahr der iryten Olympiade, V. L. 491.tV ltl,5742. nach Simsons Rechnung, an die ich mich zuhalten pflege. Denn Herr de la Narlze gesteht zu, daßdie Tra seleucillarum mit dem ersten Jahre der n?ten Olym-piade l^V. 442. /ä. wl. Z69Z. angefangen habe. Ist nunSeleukus in obbesagtem fünfzigsten Jahre nach der Rech-nung der Seleukiden gestorben; so ist Lystmachus auchin eben dem Jahre gestorben. Daran ist kein Zweifel.Herr de la Nauze gesteht es auch zu. Nun aber räumeter ja dem Polpdius ein, daß pcolemäus Lagi, daßLystmachus, daß Seleucus Nikaror, daß endlich Pro-lemaus Rerauuus kurz hinter einander in dem Bezirke

der