Band 
Eilfter Theil.
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,z4 Erinnerungen und Zusätze

Auf der 212 Seite, zur 2 Zeile. Mir ist kein arabi-sches Wort kmlla bekannt, das tödren hieße. Das Wort/zsszstni, oder wie man es anfänglich bester, und dem Ursprün-ge gemäßer schrieb, Lbastälmi, welches nach unserer Aus-sprache klingt, wie liebastatmi, kömmt her vom WorteItcbassas, und in der mehrern Zahl'I'tcballalme. Das Wort bedeutet einen Spion, Auskund-schafter, heimlichen Nachschleichet.

Auf der 216 Seite. Ich zweifle ganz und gar nichtdaran, daß der Brief nicht sollte untergeschoben se»n. Dochsind die wjöer ihn gemachten Einwürfe so bündig nicht, daßnichts darwider sollte können eingewendet werden. Alleinich nehme mich der Sache nicht an. Vielmehr will ich dieBerichte von einem Paare arabischer Geschichtschreiber vondes Marquis Conrads Tode anführen. Der eine von ih-nen lebete um eben die Zeit, und an eben dem Orte, wo dieMordthat vor sich gieng. Zu Saladms Zeiten war eran besten Hofe das, was man nach unserer Art Hofcapellannennen möchte. Nach Saladins Tode stund er bey des-sen Bruder und Nachfolger, dem al Nnrlcc ol Adel ineben so großen Ansehen und Gnaden, als bey jenem, Erheißt Bahaoddin. Er hat eine Beschreibung von Salasdins Leben und Thaten, davon er ein Augenzeuge war, inarabischer Sprache hinterlassen, die Herr Schultens nebstseiner lateinischen Ueberseßung zu beyden A. 1732 heraus ge-geben hat. Man liest daselbst auf der 22; S. folgendeNachricht: „Am sechSzehnten Tage*) langete von dein nachTyruS gesandten Bothen ein Schreiben mit der Nachrichtan, daß der Marquis umgebracht worden sey, und daß Gottseine Seele pläßlich in das höllische Feuer gestürzet; und daßes sich mit seinem Tode folgendergestalt zugetragen habe.Es war ein Dienstag, der izte besagtes Monaths, als er

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*) Zu verstehen, des Ra- welcher Monath damals inbiul Ackac im Jahrs 588 »ach den August des Jahres khri-muhammeLallischer Rechnung, sti 1191 fiel.