Band 
Eilfter Theil.
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i44 Erinnerungen und Zusätze

Bouillon mit dem Kaiser Alexius. Die Kaiser vonCon-stantinopel sahen die fränkischen Fürsten im heiligen Landeund Syrien für ihre Vasallen an. Ein bloßes Ehren - undFreundschaftszeichen war es beym Alten vom Berge, oderbeym Fürsten des Gebirges, der dem heiligen Ludewig ei-nen Mantel oder (chsllsb schickete. Schicketen nicht auchdie Römer trabess und tunica; palmota« auswärtigen Prin-zen jum Zeichen ihrer Freundschaft?

Auf der 287 Seite. Bey Herrn Otters Abhand,lung überhaupt, habe ich ein wenig viel zu erinnern. Ichwill es deSivegen in eine besondere Abhandlung bringen, diealsobald folgen soll. Zuvor aber die kurzen Anmerkungennoch zu Ende bringen, die mir etwa noch bey einzelnen Stel-len beyfallen möchten.

Auf der zog Seite, zur Anmerkung. Aahinehheißtauch eigentlich anders nichts, als eine Wahrsagerinn.Es ist kein eigener Name.

Auf der Z12 Seite, zur 6 Zeile. Ein Eand des Ue-Herganges.^ Nämlich aus Africa nach Europa. Diespanischen 8criptore5 meclii Lvl, als Rodericus Tolera-NUS, nennen diese Gegend promonroria kraeiuöiiva.

Auf der gar Seite, zur 19 Zeile. Ikriche.^j Ichkann wohl sagen, und in Wahrheit versichern, daß ich diesenNamen hier zum erstenmale lese. Ob dieses Frauenzimmertürkischer oder französischer Abkunft sey, weis ich nicht. Dasweis ich, daß die Araber von ihr nichts wissen, und daß dieTürken eben so wenig, als die Franzosen, eine Geschichte oh.ne LiebeSinährchen schreiben können.

Auf der Z24 Seite. Herr Orrer schildert den Moarrvia gar zu vortheilhastig. Ich wenigstens kenne keinenAraber, der aus seiner Gelahrtheit und Neigung zu den Wis-senschaften viel machete. Darinn stimmen sie alle überein,daß er die Gebrechen der ihm angebohrnen Feigheit mitSchalkheit ersehet, und zu einem macchiaveliischen Fürsteneine gute Anlage gehabt habe.

Anhang.