Zürich blicken. Ganz vorzüglich aber hat zu dem drei Jahre, 1611 bis1613, umschließenden Blatte des Schulherrn Heinrich Ernt nun untervier Bündnern ein Mann — auch in eigener Schriftführung — seinenNamen gegeben:
— welcher selbst in blutigen Kämpfen die Geschicke seines Vaterlandesentscheiden half, nachdem er im bunten Wechsel wild bewegten Lebensseine zu Zürich in sich aufgenommenen Studien der Gottesgelahrheit weitgenug von sich fortgeschoben hatte.
Von den ersten Jahren des siebzehnten Jahrhunderts an ist das Buch-wieder recht ungleichmäßig geführt. — Schulherr Johann Jakob Ulrichzwar stellt 1615 nach der Herbst-Prüfung einen ganzen Katalog allerCollegien und Classen hinein. Es sind 41 Auditoren des Collegiumsin beiden Abtheilungen, worunter dreizehn Bündner, zwei Böhmen, zweiaus Vevey, einer aus Ncuenburg, dann in den sechs Classen 194 Schü-ler, von denen auch wieder der achte Theil aus Rätien gekommen ist;doch stehen an ihrer Seite auch noch wenige Walliser, deren Erscheinennun rasch aufhört. Die Stipendiaten sind daneben zu 1615 — nach derÖfter-Prüfung — besonders aufgezählt: nämlich zweiundzwanzig I)o-rnostiei Ordinarii, vier Ordinarii ^sreZrini — zwei Bündner, je einSaxer und ein Appenzeller —, siebzehn Extraordinarii xoroArinsiunter denen zwölf Bündner, eben jene zwei Walliser, ein Winterthurer.Auch zu 1617 hat Ulrich noch das Verzeichnis der Lonotioiarii fort-gesetzt. — Dann aber folgen wieder lange Reihen leerer Blätter. MancheJahre bringen freilich Eintragungen fremder Studirender, und 1628 hatSchulherr Heinrich Ulrich abermals den ganzen Katalog, 67 Namen vom