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Mär;
3) Gesetz betr. Staatsbeiträge an Schulhausbauten^29,195 Ja, 13,255 Nein.
4) Volksinitiative: a. für Abänderung von § 40, Ab-satz 2, des Gemeindegesetzes betreffend Ausübungdes Stimmrechtes. 24,509 Nein, 16,275 Ja.b. für Aufhebung des letzten Absatzes von 8 25des Gemeindegesetzes betreffend die unentgeltlicheEinbürgerung. 22,715 Nein, 18,063 Ja.
27 Zu Bezirksrichtern des Bezirkes Zürich werdengewählt: Dr. Rosenberger mit 8584, Präsident Ungrichtmit 5722 Stimmen. — Eine Wahl in die Bezirks-schnlpflege bleibt erfolglos. Die meisten Stimmen er-halten Pfarrer Egg 3451, Bryner 3341 Stimmen.
28 Sechseläutenfest.
29 Aus den Verhandlungen des engernStadtrathes. Nachdem die Baukommission diebisherigen Entwürfe betreffend Erstellung von Straßen-bahnen geprüft und in einer Konferenz mit der Tram-way-Kommission der Ausgemeinden die noch obschweben-den Differenzen verglichen hat, legt sie das Resultatihrer Berathungen in vier Entwürfen nebst Beleuchtungvor. Der wichtigste Entwurf ist ein Statut des vonden Gemeinden Zürich, Riesbach, Enge und Außersihlzu bildenden Verbandes zur Erstellung von Straßen-bahnen in diesen Gemeinden. Dem Statut beigegebensind vorläufige Entwürfe für eine von den Bundes-behörden zu erwirkende Konzession, von Grundlagenfür einen Vertrag mit dem Unternehmer, für einPflichtenheft zur Ausführung des StraßenbahnnetzesZürich und Umgebung. Es handelt sich also zurZeit darum, daß die vier Gemeinden sich erklären,wie das Unternehmen in's Leben gerufen und geleitetwerden soll, da eine definitive Entscheidung über denBeitritt der Gemeinden erst möglich ist, wenn die er-forderlichen Verhandlungen mit dem Regierungsrath,dem Unternehmer und der Bundesbehörde beendigt sind.Nach dem Statut würden die vier Gemeinden eineneigenen Verband zur Erstellung von Straßenbahnenbilden. Andern Nachbargemeinden steht später unterangemessener Betheiligung der Beitritt offen. Die Or-