Jahrgang 
auf das Jahr 1883 (CFM K 59 : 1883 Expl. 2)
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Juni

gliedern der Bundesversammlung mit Schreiben andieselben für bessere Handhabung des Bundesgesetzesvom 14. Februar 1878, wonach den Bahnangestelltenje der dritte Sonntag freigegeben werden soll.

10 Die Hochschule Zürich zählt für das Sommersemester1881 353 Studirende; davon gehören der theologischenFakultät 16, der juristischen 42, der medizinischen 155und der philosophischen 140 an.

11 Der Verwaltungsrath der Nordostbahn beschließt, derGeneralversammlung zu beantragen, es seien den Pri-oritätsaktien 3 o/g Jahresdividende zu vertheilen.

Aus dem Berichte der S e e q u a i ko m m issi o n.Die ganze Anlage wird in zwei Abtheilungen, eineinnere und eine äußere, gegliedert und soll den Ge-meinden beantragt werden, vorläufig nur die innereAbtheilung auszuführen. Die Gesammtkosten werdenauf Fr. 6,170,000 veranschlagt. Von diesen sollen 4Millionen durch die anstoßenden Grundeigenthümer,durch Verkauf von Bauplätzen, Staatsbeiträge rc. ge-deckt werden. Für den Rest von Fr. 2,600,000 sollenZürich, Enge und Riesbach nach Verhältniß ihrerSteuerkrast eintreten. Auf Zürich entfallen dadurchFr. 1,629,700. Für die Verwaltung des Unternehmensist ein Ausschuß von 13 Mitgliedern vorgesehen, vondenen 6 der Stadt, 4 Riesbach und 3 Enge angehörensollen.

Aus den Verhandlungen des engernStadt-rathes. Für Reparaturen im Schlachthaus werdenFr. 10,000 verlangt. Ueber die Behandlung vonHotels gai-nis wird der Finanzdirektion das Gutachtenabgegeben, daß dieselben den Gasthöfen gleichzustellenseien, mit der Ausnahme jedoch, daß sie eine ermäßigtePatenttaxe und keine Wirthschaftsabgabe zu bezahlenhaben. Der Umbau des Zunfthauses zur Schmiedenwird bewilligt.

Aus den Verhandlungen des Regierungs-rathes. Dem Bundesrath wird auf sein'Verlangenein Verzeichniß derjenigen im Kanton sich aufhaltendenAusländer zugestellt, welche sich selbst als politischeFlüchtlinge bezeichnen oder von denen die Behörden