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Damit ist die Wahl des Platzes beim Bahnhof Zürichgesichert.
Der Gewerbeverein Zürich erklärt in seiner Sitzungdie Gründung einer Handmerkerzeitung für dringendund beauftragt seinen Borstand, bei der Redaktion desschweizerischen Gewerbeblattes anzufragen, ob durcheine Umgestaltung desselben den Wünschen des Hand-werkerstandes Rechnung getragen werden könne.
25 Von der Akitvbürgersteuer waren im Jahre 1880 etwasmehr wie 6 o/o unerhältlich, von der Vermögens- undEinkommensteuer zirka 2 o/o. Dem Staat erwuchs da-durch zuzüglich der Rechtstriebkosten ein Schaden von70,589 Fr. 12 Cts.
Aus den Verhandlungen des engernStadtrathes. Das Gesuch um Aufstellung einerAvistafel an einer öffentlichen Promenade wurde derKonsequenzen wegen zurückgewiesen. — Die Badanstalterrbei den Stadthausanlagen ertrugen in diesem Sommerbrutto 15,853 Fr., das höchste bis jetzt erreichte Resultat.
26 Die S t r a ß e n b a h n k o mm is s i o n der GemeindenZürich, Außersihl, Enge und Riesbach schließt mit derFirma Meston L Co. in London einen vorläufigenVertrag ab, durch welchen sich diese Firma, vorbehält-lich der zu erlangenden Konzession, verpflichtet, dasTramwaynetz zu erstellen und in Betrieb zu setzen.Von den auszugebenden Aktien soll genannte Firmadie Hälfte übernehmen. Es sollen zunächst vier Haupt-linien gebaut werden und zwar 1) vom Bahnhof überdie Bahnhofstraße bis zur Münsterbrücke einerseits undvom Bahnhof über den Limmatquai bis ebendaselbstanderseits, 2) von da bis zum Tiefenbrunnen, 3) vomParadeplatz bis zur Stockstraße in Enge und 4) vomParadeplatz bis zum städtischen Friedhof in Außersihl.
Aus den Verhandlungen des Erziehungs-rathes. Für die Schüler der landwirthschaftlichenSchule des Polytechnikums wird jeweilen im Sommer-semester eine besondere Klinik an der Thierarzneischuleeingerichtet. — Der Lehrerkonvent des Gymnasiumswird eingeladen, mit thunlichster Beförderung sein Gut-achten darüber abzugeben, wie die Parallelklassen der