Jahrgang 
8 (1887)
Seite
7
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Schliessung über den Ankauf der diesjährigen Generalver-sammlung Vorbehalten bleiben.

Für die neue Goethe-Ausgabe wird diese Bibliothek,deren Erwerbung, unter dem rechtskundigen Beirathe unseresSchriftführers, durch Herrn Dr. Erich Schmidt eingeleitetwurde, eine überaus wichtige Grundlage darbieten. Übrigensist die Bibliothek der Goethe-Gesellschaft, Dank der sach-kundigen und unermüdlichen Thätigkeit des Herrn Dr.Erich Schmidt, auch durch sonstige werthvolle Erwerbungen,namentlich bei Gelegenheit der Hirzelschen Versteigerungin Leipzig, erheblich bereichert worden.

Eine werthvolle Erwerbung ist ferner das ÖlgemäldeKolhes, welches Goethe im Jahre 1822 darstellt. Es istdurch Herrn Garl Rulands Vermittelung für den billigenPreis von 800 M. angekauft und, vorbehaltlich des Eigen-thumsrechts der Goethe-Gesellschaft, dem Goethe-National-museum in Weimar überwiesen worden.

Wenden wir uns nun von den käuflichen Anschaffungenzu den Schenkungen, so ist mit freudigem Danke hervor-zuheben, dass in der Zeit von Veröffentlichung des vorigenJahresberichts bis zum Schlüsse des Jahres 1886 Geldspendender Goethe-Gesellschaft zugewendet worden sind vonIhrer Majestät der Kaiserin-Königin Augusta (zweite Gna-dengabe), ferner von Seiner Durchlaucht dem PrinzenHeinrich zu Carolath in Amsitz, von Frau Louise Poschacherin Wien und Frau Dr. Paul ine Schreber in Leipzig, fernervon den Herren Professor Dr. Wilhelm Creizenach inKrakau, Apotheker Eugen Bergmann in Smilten (Livland),Senatspräsident Hagen in Posen, Reinhold von Nasackinin Friedenthal (Russland) und Bankier Albert Holz inBreslau (zweite Spende).

Dazu traten w 7 erthvolle und interessante Gaben fürdie Bibliothek der Goethe-Gesellschaft von 1 . 1 . K. K. H. H.dem Grossherzoge, der Frau Grossherzogin und dem Erb-grossherzoge von Sachsen, ferner von den Herren Verlags-buchhändler W. Hertz in Berlin, Verlagsbuchhändler Heinrich

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