Jahrgang 
8 (1887)
Seite
84
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Verlag von Wilhelm Hertz in Berlin, W.

{Bessersehe Buchhandlung) Behrenstrasse ly.

Im Mai 1887 erscheint:

GOETHES und CARLYLES BRIEFWECHSEL.

Deutsche autorisirte Ausgabe.

Preis geh. ca. M. 6, in Leinwand geb. ca. M. 7.20, in feinstenHalbkalblederband geb. ca. M. 9.

Die hier zum ersten Mal veröffentlichten werthvollen und be-deutenden Briefe Goethes (von Norton in London 1887 herausgegeben)sind nach den im Besitz des Herrn Alexander Carlyle abgedruckt.

Das die Briefe enthaltende Päckchen war von Carlyle einigedreissig Jahre vor seinem Tode in eine Truhe gelegt worden, die inder Folge lediglich zur Aufbewahrung von auf seinen »Cromwell« be-züglichen Papiere benutzt wurde. Unter diesen Papieren waren dieBriefe begraben. Carlyle hatte vergessen, wohin er sie gelegt hatteund erst kurz nach seinem Tode wurden sie bei der Sichtung des In-halts der Truhe aufgefunden.

Die Briefe Carlyles befinden sich im Goethe-Archiv in Weimarund sind mit gnädiger Erlaubnis I. K. H. der Grossherzogin vonSachsen für die Publikation benutzt.

Meine Ausgabe bringt zuvörderst den Briefwechsel Goethes undCarlyles, und zwar Carlyles Briefe ins Deutsche übersetzt, und dannals Anhang den englischen Text der Carlyleschen Briefe.

Literarische Anstalt, Rütten & Loening, Frankfurt a. M.

GOETHES BRIEFE an FRAU VON STEIN.

Herausgegeben von Adolf Schöll. Zweite vervoll-ständigte Auflage bearbeitet von Wilhelm Fielitz.Zwei Bände. Mit dem Bildniss der Frau von Steinnebst zwei Silhouetten. Preis pro Band: geh. M. 8.40,geb. in Leinw. M. 9, geb. in feinem Halbfr. M. 11.40.

»Die Briefe Goethes an Charlotte von Stein« sagt HermanGrimm »bilden eines der schönsten und rührendsten Denkmale,welches die gesammte Literatur besitzt.* Man wird diese Briefe lesenund kommentiren, solange unsere heutige deutsche Sprache verstandenwerden wird .... Wie eine breite ununterbrochene Melodie empfangenwir zehn Jahre lang Goethes Leben nach dieser Richtung. So völligsehen wir Tag und Nacht den Gedanken an diese Frau ihn umschweben,dass es scheint, als thue und denke er überhaupt nichts Anderes, alswas diese Briefe enthalten. Das Ganze gewinnt den Anschein einerdichterischen Kontinuität. Was er irgend erlebt, nimmt die Gestalteiner Mittheilung an Frau von Stein an ... . Unter ihrer Theilnahmesehen wir die Dichtungen langsam wachsen, die als sicherer Gewinndieser zehn Jahre dastehen und die das Höchste sind, was die deutscheLiteratur an Dichtungen besitzt.«