Jahrgang 
9 (1888)
Seite
38
JPEG-Download
 

Neue Mittheilungen.

£

anvertraut werden. Es ift dabei die Rede von einemerneuten Scherz-Oberlin.

2) Beiträge giir Grammatik. Der vorherrschende Charakterderselben müßte eine hiftorische (nicht critische) Be-trachtung der Sprache seyn. Die Ausarbeitung derBeiträge zu einem Ganzen müßte auch einem Einzel-nen anheimfallen. Ohne die manichfachen Beiträgeder Einzelnen würde eine zu vorschnell geschriebeneGrammatik nachtheiligen Einfluß auf die Behandl. derSprache in den Ausgaben haben, denn es würde mancheszu früh beftimmt und feftgesetzt werden, was erft diemühsamften Vorarbeiten erfordert.

3) Eine Sammlung der deutschen Claßiker des Mittelalters.Es ift dabei auf eine critische u. sorgfältige Behand-lung der Urschrift abgesehen, nicht von einem blosenAbdruck einer Handschrift die Rede. Die Auswahlwird vom Ausschuß beftimmt und einer oder zweiübernehmen ein einzelnes Gedicht. Uber allgemeineRegeln bei der crit. Behandlung des Textes wird manÜbereinkommen, sonft bleibt Freiheit und es wärenur von den leitenden Grundsätzen vornen in derEinleitung Rechenschaft zu geben.

X. Diese Werke werden so wie die Jahrbücher aufKoften der Gesellschaft gedruckt und einem bekanntenBuchhändler in Commißion gegeben. Der reine Gewinnkäme den einzelnen Verfaßern zu.

XI. Es wird ein nicht unbedeutender Schatz nöthigseyn 1) für Local u. Besoldung der Archivare und Schreiber.2) für die Quellensammlung und Bibliothek. 3) Druck derWerke. Auch wäre Geld für Nachgrabungen, Abzeich-nungen, Reisen, sehr wünschenswerth.

Dieses Geld wird gegeben von der Regierung und denMitgliedern der zweiten Claße.

XII. Die Frage ob und in wiefern die nordischen undangelsächs. Alterthümer mit hereinzunehmen sind wird