Neue Mittheilungen
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für bisherige mir gegönnte freundlicheWohnung zu danken,und mir die Fortsetzung derselben für meine nächfte Zurük-kunft zu erbitten. Das befte wünschend.
Jena
den 6 ten Aug. Goethe
18 ij
Ganz von Goethes Hand. Seit kurzem in meinem Besitz,gehörte schon früher zu der G. J. Bd. VII 152—168 veröffent-lichten Sammlung, war aber vor Jahren daraus verschenktworden. Drei weitere dazu gehörige Stücke sind G. J.Bd. VIII S. 129 ff, No. 4, 7, 13 veröffentlicht worden. DieZeichnung des Auges wünschte Goethe wohl für StaatsrathSchultz, der auf seine Anregung damals den Aufsatz »überPhysiologe Gesichts- und Farbenerscheinungen« schrieb. (Vgl.H. Düntzer: Briefwechsel zwischen Goethe und StaatsrathSchultz Leipzig, 1853. S. 65 u. 392.) Nach Düntzer wäre Goetheund Schultz erst am 8. Aug. nach Weimar gefahren. Goethewohnte damals, wie auch Düntzer angibt, in Jena im Gärtner-häuschen des botanischen Gartens, der vormaligen Dienst-wohnung Voigts.
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An Fr ege u. Comp. 21 April 182 p.
Ew Wohlgebohren
verfehle nicht zu benachrichtigen, daßich unter dem heutigen Datum eine Anweisung auf SiebenTausend fünfhundert Thaler sächsisch in 20 fr ä 5 g Thlrzu Gunften des hiesigen Bankiers Herrn Julius Elkan fürRechnung der J. G. Cotta’schen Buchhandlung zu Stuttgardtausgeftellt habe, welche gefällig zu honoriren bitte, u. michdenenselben zu geneigtem Andenken unter Versicherungaufrichtigften Antheils bei dieser Gelegenheit empfehle.
Ew. Wohlgeb.
Weimar den 21 April _ ergebenfter Diener
1829. J. W. v. Goethe
An die Herren Geh. Com. RathFrege u. Comp, zu LeipzigAdresse aussen: Herren Frege u. Co.
Der Brief ist dictirt, nur die Unterschrift eigenhändig undwurde an das bekannte Leipziger Bankierhaus — Strehlke