Jahrgang 
10 (1889)
Seite
292
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Bibliographie.

des 49. (? 51.?) Bandes .»indem ich bei flüchtiger Durchsicht manchesErwünschte, mit eigner Überzeugung einstimmende gefunden habe unddem weiteren Genuss sowie fernerer Belehrung mit Verlangen ent-gegen sehe«.

Franzos, S. 161, 162.

An Deiuhardstein. Weimar, 19. September i8po.

»E. H. möge Gegenwärtiges bey Ihrer frohen Rückkunft in die-Kaiserstadt freundlichst begrüssen, mit der Versicherung: dass IhreGegenwart in unserem Kreise ein Andenken zurückgelassen hat, welchesmit dem Wunsche des Wiedersehens und also auch fernerer wechsel-seitiger Theilnahme innigst verbunden ist«. Sendet Meyers Anzeigeneuerer und neuester Kupferstiche. Hofft auf einen guten Erfolg vonDeinhardsteins Reise. Sendet in der Anlage die Anzeige eines Ham-burger Verlegers, der eine sehr billige Ausgabe von Goethes Werken(Nachdruck) empfiehlt und bittet Deinhardstein, die Verbreitung dieses-Nachdrucks in den österreichischen Staaten zu hindern.

Franzos, S. 201, 202.

An (huaroiu. Weimar, 28. November 18^0.

»E. E. mit einem bescheidenen Schreiben anzugehen war ich-schon mehrmals in Versuchung gerathen«. Sendet Recepte, die ihmaus seiner Correspondenz mit vertrauenswürdigen Aerzten zugänglichgeworden sind, theils nützlich für Kranke, theils für die zur Pflege-bestimmten Personen. [Uwarow wurde Präses der Choleracommission.]

G. Schmid, S. 42 fg.

Riickerl an Goethe. Coburg, den 12. November 1822.

»E. E. genehmigen hierbey ein Buch [»Oestliche Rosen«] zu em-pfangen, das auf dem ersten 'Blatte seine Abhängigkeit bekannt hat«.Er selbst, mit dem Buche unzufrieden, hofft, dass es manches fürGoethe Wohlgefälliges enthalte und versichert ihn seiner unwandelbarenVerehrung.

Suphan, S. 32.

Nikolaus Meyer an Goethe. (Vor 10. Februar 182p.)

»Dem Wunsche Ew. Excellenz zufolge habe ich mich bemühteinige Notizen über den Bremer Hafen zu erhalten«, sendet einen Briefdes'Dr. Heimken [bisher nicht aufgefunden] und einige Karten. (Vgl.die Notiz in Goethes Tagebuch, 9. Februar 1829.)

Bremisches Jahrbuch Bd. XIV.

Cotta an Goethe. 28. Dezember 182p.

»Von Haag aus droht gegenwärtig ein sehr gefährlicher Nach-druck von Schillers Werken, der noch bedenklicher wird, da auch derBriefwechsel darinnen aufgenommen werden soll«.

Chronik des Wiener Goethe-Vereins No. 2, S. 7.

C. NEUE AUSGABEN.

Goethes Werke. Illustrirt von ersten deutschen Künstlern..Herausgegeben von Heinrich Düntzer. 3. Auflage. (In90 Lieferungen.) 1. Lieferung. Lex.-8. (1. Bd. S. 1 32.}Stuttgart, Deutsche Verlags-Anstalt.