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Bibliographie.
Aus demLebenund den Aufzeichnungen descoburg-gothaischenStaatsministers Freiherrn von Stein. (Münchener Allge-meine Zeitung No. 303 Beilage.)
von Stein, geboren 1793 in Weimar (die Mutter eine geboreneGräfin Bachoff von Echt) schreibt: »Eine Jugend aufgewachsen unterden Augen von Wieland, Herder, Goethe, Schiller musste nothwendigeinen poetischen ästhetischen Schwung bekommen . . . Mein täglicherund liebster Umgang war mit ein paar Egloffsteins, dem Sohn desGrafen Marschall, dem jungen Goethe und Wolzogen«. Beschreibtsehr anschaulich Weimar im Jahre 1806.
Zwölf Bilder nach dem Leben. Erinnerungen von FannyLewald. Berlin, O. Janke. VI und 398 SS.
S. 71: Goethe und Wilhelm Zahn; Zahn glücklich mit GoethesBrief, den er als seinen Adelsbrief betrachtet. S. 83: Fran?ois Sabatier(der Mann von Caroline Ungher-Sabatier) lässt für seinen Salon eineScene malen, wo Goethe in der Mitte steht, hinter ihm Mephisto aufFaust und Gretchen blickend. — Über Frau von Goethe (Ottilie). S. 93:Notiz über Sabatiers Faust-Übersetzung und Probe aus derselben. S. 356,364fg. in den Mittheilungen über Fr. Liszt über den Plan einer Fon-dation Goethe und die Versuche zur Ausführung desselben; StahrsProgramm (das nicht mehr erhalten ist): Gründung einer Zeitschrift,welche die Goethe-Stiftung einleiten und ihren Bestrebungen zumMittelpunkte dienen sollte.
Johann Georg Zimmer und die Romantiker. Ein Beitrag zurGeschichte der Romantik, nebst bisher ungedrucktenBriefen von Arnim, Böckh, Brentano, Görres, Marheineke,Fr. Perthes, F. C. Savigny, Brüder Schlegel, L. Tieck,de Wette u. A. Herausgegeben von Heinrich W. B.Zimmer. Mit J. G. Zimmers Bildniss. Frankfurt a. M.,Heyder und Zimmer. VIII und 383 SS.
J. G. Zimmer (1777—1853), zuerst Buchhändler, Verleger derRomantiker, später Pfarrer. S. 270: Goethe zu Heidelberg in der Lese-gesellschaft, hinterliess eine Karte, da er Zimmer nicht traf. »DieseKarte wurde lange in der Familie aufbewahrt, bis sie in Folge der vielenUmzüge verloren ging«. — In den Briefen Arnims und Brentanosmanche Notizen über Goethe (kleine Notizen S. 147, 152), seine Theil-nahme an »des Knaben Wunderhorn«, — sie wollten ihm auch den2. Theil widmen und ihn zur Besprechung desselben veranlassen, (S. 177,179). Brentano schreibt 1807 (S. 176) »In Weimar sind wir täglich beiGoethe und er bei uns, und haben uns gegenseitig lieb gehabt« (S. 180)»Goethe hat die vier Rungeschen Tageszeiten und sein von ihm selbstgezeichnetes Portrait in seiner Stube hängen und lobt den Meister wiedas Werk ganz ausserordentlich«. Derselbe 1809 (S. 190) »Goethe hatden Arnim unendlich freundlich in Weimar aufgenommen, ihm vonseiner, des Herzogs und der Grossfürslin Seite gedankt für den »Ein-siedler« und ihm wörtlich erklärt: es sei ihm und Andern nie ein solebendiges Blatt erschienen; sie bedauerten Alle, dass er aufhöre undhofften, dass mit der Zeit gewiss eine zweite Auflage erscheinen werde.Gegen Voss gibt er ihm in Allem gänzlich recht und bedauert nur,dass er ihm irgend je geantwortet«. Lobt sehr Görres Besprechung