Jahrgang 
auf das Jahr 1883 (CFM K 59 : 1883 Expl. 3)
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hat, ihrer Drei oder Vier, Militärs oder Milirärfreundc, hätten sie einstbei dein neunzigjährigen General Zicgler mit Escher zusaimncngesesscn,die Möglichkeit eines Krieges zwischen Preußen und der Schweiz (wegenNeuenburg) etwas prahlerisch nach Soldatenart besprechend, vielleicht auch,um den großen Fabrikhcrrn ein Bischen zu pikiren. Ta sei dieser injugendlichem Feuer ausgcflammt: „Wie, Herren? Mit einem so sträf-lichen Leichisinn sprechet Ihr von einer Möglichkeit, die Tausende brodlosmacht?" Es war immer noch viel Gluth unter der Asche. Dabei warder Mann eine hübsche Mischung von großer Klugheit und großerHcrzensgütc. Wann er in seinem schnellen Wagen zur Stadt fuhr, hießer wohl eine mir Körbeir oder Seidcnwrrppern belastete Frau, die eben-falls nach der Stadt pilgerte, neben sich sitzen. Jedermann grüßte ihn,und auch er kaimte die Meisten mit dem in seinen volksreichcn Werkstättciran die Unterscheidung von Menschcngesichtern gewöhnten Auge').

Die strenge Marhilde Escher konnte sich an einem Soinmcrabendein der Schips ganz gemüthlich gehen lassen. Sie besaß in hohem Grade,was der Franzose «äs In lionns galtd» nennt. Sie wußte die drol-ligsten Geschichten, z. B. aus ihrer Jugend, wie sie und die Schwesterdein Grafen Erich (den: Jüngern ihres Landhausnachbars Graf Bentzel-Stcrirau) jeden fernern Unrgang mit ihnen untersagt hätten, bevor er inden Besitz eines Taschentuches gelange. Der jringe Graf sei dann fort-gerannt und, nach eincr guten Weile wieder erscheinend, habe er einenbaumwollenen rothen Fetzen, welchen er sich bei der Köchin erobert, imTriumph aus der Tasche gezogen.

Was mochte wohl Mathilde Escher von dem alten Bcntzel denken?Gewiß, wenn er ihr eine Schale Thee bot mit einem seiner Wortspiele,

*) M. Escher hat mir ein Beispiel von der Geistesgegenwart ihres greisenBaters erzählt. Er glitt eines Tages in der „Neumnhle", etwas in seinTaschenbuch notircnd, von einem niedern Gerüste in das Wasser der Liinmat,kam aber auf den Flußboden aufrecht zu stehen. Alles eilte herbei, ihn empor-zuheben. Er bot dem Nächsten seinen Bleistift. „Nehmen Sie zuerst das!"sagte er, „es ist ein ächter Faber".