Band 
Zweyter Theil
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dom dött

Boinnus II / ein Römer, wurde Pabst nach Johanne III -lebte aber nur ; monate nach seiner wähl, von dem 20 stpt. biß aufden 19 dec. an. 972. Nach feinem tobe blieb der stuhl nur einen tag

ÜbUg. Lnckrv^o!. rr.. 5 . ?. r. rir. 16»

Ls^). r. H. i/. ( 7 r^cs-r/M.

Domnus I / Patriarch von Antiochiett , wurde von den vä-tem , welche zum andernmal wieder Paulum L-amofatenum bey-sammen waren, erwehlt. Er war ein fohn desjenigen Demetcii,welcher vor gedachtem Paulo dieser kirche vorgestanden. Er starban. 27;, nachdem er; jahrgeseffen. u,ll.i. ?.c. »zScmcKron.

Ls^SMM LN. L. 277. I,. 4-7.

Domnus II / Patriarch von Antiochien , folgte Iohanni, fei-ner mutier bruder, an. 4)6. Er hatte fich zu einem einsamen lebenin das kloster 8. Euthymii begeben, von bannen er wieder feinenwillen heraus gezogen worden / und nach Antiochien gekommen,da er sich dann vorher prophezeyete, daß er würde Bischofs werden;allein, daß die gottlosen leute sich feiner einfalt mißbrauchen, undihn wiederum herunter bringen würden, wie solches auch erfolgte.Hierauf wurde Maximus an seine stelle gesetzt. in v>» Lu-

LpuU. I o )äii. UreviLr. c. 12. L-v«-

1.1. c. 10. concilü LkalcellonenU tslll i. c, 9. an. L.

440 - 449 , 451 -

Domnus III/ wurde nach Ephkemio an. 546 Patriarch zuAlexanbria, befand sich aufdem general-coaciii». welches das drit-te zu Constantinopel war, und starb an. 5 61, nachdem er feiner kir-che 14 jähr vorgestanden, -v^ow. Lunsi. sä »n. c. 564.». 68. ;6i.». i.

Domnus / coniuizris jn Sicilien unter dem Kayfer Valenti-niano dem ältern an. z 67. Libanius hat an ihn verschiedene briefegeschrieben. 6o«!o/^. prolopogr. L. lili-oa.

Doms/ mit dem Zunamen Msula oderVOfcella^lat. Domo-dufcella, ein städtgen in der Mayländifchen Graffchastt Anghiera;oder im Efchen-thal, aufder rechten feiten des Tofa-siuß underhalbUgogna mit einem schloß, welches ehemals vor sehr feste ausgege-ben worden. Es ist eiu alter orth und die Haupt-stadt im Efchenthaloder Valle VOfcella, die den namen von dem darinnen stehendenstifft oder thum-kirchen empfangen. Als die Herren und Anwoh-ner des Eschenthals und der Meyländischen thäleren jenfeit desGotthardts, die land-leuth von Ury und ihre angehörigen imLivi-ner-thal sehr beleidigten, und mit feindlichem rauben beschädigten,ohne daß sie einige lsrist'LÄi'on gütlich erlangen kunten, (mästen die-selben Herren ihnen nur fpott-wvrr und fchimpffentbolten r sie sol-len mit ihren kropff-hälsen nur hinein kommen, so wollen sie ihnendieselben außfchneiden und ihre äcker darmit bauen rc.) sind sie da-rauffim aug. an. 1410 mit ihrem land-vaner dahin gezogen und ha-ben Bonmatt occupirt, und als, aufihr mahnen, ihnen die übri-gen Eydgnossen von Zürich, Lucern, Schweitz , Underwaldcn,Zugund Glarus aufdem fuß nachgefolget, haben ye gesambter Hand diestadt Domo belägeret, eingenommen, sich das land-volck und An-wohner dastlbsten huldigen lasten, und sind mit guten beuchen wie-derum nacher Hauß gekehrt. cUrc»,. Ecr. 1,0.9. 4-

Lkrou. U 48 cr. k. I. aciann. 1410.

Ferners an. 1426 sind etwan 500 land-leuth von Schweitz , Ury,Underwaldcn und Zug, hinderrucks ihrer obriakeit, aufein streiss-reyß außgezogcn, über den berg Valdyß in das Eschen-thal eingefal-len , und fo plötzlich für Domo gekommen, daß alle Anwohner mitgrossem schrecken auß der stadt und in das lande hinein geflohen,und ihnen die stadt preiß gegeben. Als aber der lärmen und das ge-schrey int Meyländischen erschollen, haben sich eine grosse anzahlLombarder herbey gcmachet, und diese parthey in der stadt Domoeng Angethan und belägeret. Die belägerten Schweitzer aber wehr-ten sich dapffer und so lang, bis daß alle hiervon berichtete Eydgnos-sische orthe, mit etlich 1000 mann, über den Gottbardt herunderchnen zuhülssgekommen, bey deren anruckung die belägerer sich auf-und darvon gemacht. Das land wurde hieraufmit raub-und brandübel mitgenommen, s««/-/. 1. s- p. 284.

Gleich darauferfolgte den 12 jul. an. 1426 zu Bellentz der friedenzwischen dem Hertzogen zu Meyland Philippo und denen Eydgnvs-sen, krafft beym dem Hertzog Bellentz, Domo, Eschen-thal undLivinen verbliebe, und die Eydgnossen für ihre ansprach und kricgs-kvsten gegen die zoooo fl. empfiengen , nämlich Zürich , Schweitz ,Zug und Glarus 17147 und ein halben fl. Lucern, Ury und linder-walden nid dem Wald 10001 fl. und endlich die von Underwaldcnvb dem wald 2054 fl. laut aufgenchteter friedens-instrumenter,welche in tc>i,nL zu lesen sind bey a. ?. r. sci sn. 14-6-

Im 1487 jähr, als Hertzog Ludwig Sforza zu Meyland in kriegverfiele mit dem Bischofs Iost von Sillinen zu Sitten und denenland-leuthen in Wallis , zugen die Waltisser mit gantzer macht überdas gcbürg, in das Eschen-thal, belägerten Domo und verwüste-ten das land hefftig. Die Eschen-thaler liessen sich listiglich mitihnen in friedens-tractaten ein, und hielten sie damit so lange auf,biß der Hertzog seine völcker versammlet hatte, der dann seine ar-mee in drey theil zertheilte, und damit denen Wallisseren aufdenleib gtenge, dieselbigcn schlüge, 8°° niedermachte und die übrigenzerstreute. Gleich darauf aber erfolgte durch mc-ULcion der Eyd-gnossen, ein frieden in der stadt Zürich . 1. 9. x. rs 4. ü- 1. n.

z-gg. 158 .

An. 1515 in dem Meyländischen krieg, als die zu dienst desKaysers Marimiliani I und des Hertzogs zu Meyland, wieder denKönig in Franckreich, in Meyland gezogene Eydgnossen, sich unei-nig zertheilten, und wegen des ihnen nicht gehaltenen Versprechens,zurück begaben,und zu Gaiera mit denen Frantzosen einen friedenö-vcrqlich Anmengen, haben die abziehenden Berner, Solothumerund Waüisser, das schloß zu Doms besetzet, als aber, nach der

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sthlacht bey Marignano, die Frantzosen dafür gekommen, wardihnen solches von der besatzung übergeben.

Dort/ siehe Tanais.

Don / ein fluß in Engelland, siehe Dun.

Dona / ist An Benedictiner-kloster in der Graubündtnertscher:Graffchafft Claten, ob dem dorffPrado gelegen, welches stau Va-lentina Visconti, Hertzogs Iohannis Galeacii zu Meyland tvchter,und gcmahlin Hertzog Ludwigs von Orleans (der ein söhn wäreKönig Caroli V in Franckreich, und an. 1407 erschlagen worden)Misstet hat. Sie ist an. 1408 ihrem Herren in die Ewigkeit nach-gefolget. 8,u«c. 1. x. ,9,. b.

Donaldson / (Walther) ein gelehrter mann von Aberdeen in Schottland gebürtig , begleitete den Bischofs zu Aberdeen ,David Cuningham, und Petrum Junium, Groß-Almosenier ittSchottland , als selbige vom König Jacobs in nach Dä-

nemarck und einige Teutsche Höfe geschickt wurden. Da er vonbannen wieder nach Hause gekommen, reisete er nach Heydelberg,woselbst damals Dionystus Godefredus die Rechts-gelehrsamkeitlehrte. Hieselbst dictirte er einigen jungen 8mwuUz Ake crv,c-.m.welche wider sein wissen von einem seiner sulliwrum heraus gege-ben , und sehr wohl aufgenommen wurde. Hiernächst wurde er

protellor pkykccs UlW ecUices, wie auch t.inZUL Ü-LcL zu StdaN,

und stund zugleich der schule 16 jähr als KcÄor vor, wurde auchvon dar nach Chaeenton beruffen, weil man daselbst eine schultaufrichten wolte. Indem aber andere dieses zu verhindern such-ten, und ein streit darüber entstund, ließ Donaldson unterdessen zuParis an. 1620 seine «convmic»m drucken. Sonst hat er auch ei-nige locns communes aus dem Diogene Laertto, unter dem titul:

isnoplls locorum conimuniu-n, in qus tg^-!Lnci« tiuniLNL ilNLZs

reprs-tentsrui',Lc. herausgegeben. LM.

Donäldus I, der 27 König in Schottland , war ein tugend-haffter Herr, welcher durch seine kluge regierung im Reich friedeerhielt; jedoch nichts desto weniger seine Unterthanen stets inWaffen übte. Er war der erste von den Schottländifchen Konigen ,welcher die Christliche Religion annahm, die so dann ums jäheChristi 187, vermittelst seiner aulhorität, öffentlich eingeführetwurde. Mein, ob schon er und viele von seinem Adel sich darzubekannten, so konten sie dennoch das Heydenthum nicht gäntzlichausrotten. Zu seiner zeit kam der Kayfer Scvcrus init einer weitgrösser» macht nach Britannien, um diese insul unter sich zu brin-gen , als jemahls einer von den Römern qethan. Hierauf retirir-ten sich die L-chottiänder und Picken in ihre vesten örter, und weilsie nicht vermögend waren, sich mit den Römern in eine schlachteinzulassen, so machten sie ihnen durch ihre streiffereym und öff-tere scharmutzel viel zu schaffen, als da sie zum erempei hier und daihr vieh gantz allein gehen liessen, und so dann, wenn die Römerkamen, und leidiges rauben wollen, über sie herfielen; welchergestalt sie, wie Dion berichtet, zoooo mann von ihnen nach undnach erschlugen. Allein, ob schon Severus kranck wäre, und sichdiesen gantzen stld-zug über in einer sänsste tragen lassen muste, somarschirte er doch unermüdet bis an die hinterste gegcnd der insul,ließ aantze Wälder umhauen, und daraus drücken bauen, auch diemoraste damit anfüllen, und zwang also die Schottländer undPicken mit gemalt, daß sie einen groOn theil von ihren, lande ver-lassen, und friedens-bedingungen annehmen musten. Nächstdeine versperrete er sie mit einer mauer, die noch 80 Englischeweilen weiter gieng, als des Adriani, zwischen den beyden Meer-busen Bodotria und Glotta, welches An so groß und vortrefflicheswerck war, daß Aelius Svartianus dasselbige die gröste zierrathseines Kayscrthums nennet. Man kan noch bis jetzo einige merck-maale davon sehen, gleichwie auch einige monum-nt-,, welche vorreliquien von des Termini oder von des ClaNdii Cäsaris tempelgehalten werden. Nachdem nun Donaldus durch dcmeldete tra-ctate das Reich wiederum in ruhe gesetzt, starb er im 21 jähreseiner regierung, ums jähr 216. A vem/rker IM. §cor.

Donaldus II, der z 2 König in Schottland , wurde im erstenjähre feiner regierung geschlagen, und starb an den wunden, die erin der schlacht wider Donalbum, den Fürsten der Hebridifchen in-suln, empfangen, welcher ihm hernach unter dem Namen Donal-dus III fuccedirte.

Donaldus III, dieser führte sich sehr tyrannisch auf, undwurde im Am jähre seiner regierung von Cmthilinlho erschlügenwelcher aus dem Königlichen geblute war, und jenem ums jähr260 suecedirte. ebv.

Donaldus IV, der 5; König in Schottland / war ein from-mer Fürst, welcher den wahren Gottesdienst in seinem lande be-schützte, und ihn auswärts fortzupflantzen suchte. Er tractim desEthelfridi Ander und verwandten / weiche nach Schottland geflo-hen, mit sonderbarer freundlichkeit, versähe sie mit trouppen undandern zu ihrer zurückkunfft gehörigen Nothwendigkeiten / gab ih-nen grosse geschencke und freyheit, so, wie es die gelegenheif erfor-derte, zu ihm zu kommen und wiederum weg zu gehen, und schicktePrediger in Northumberland , um die Anwohner daselbst in derChristlichen religion zu unterrichten. Endlich starb er im 14 jährefeinet regierung, ums jähr 647 oder 50. um. Lcm.

Donaldus V, der 70 König in Schottland , war ein wollü-stiger König, welcher die öffentliche zucht Und gute sitten gäntzlichzunichte machte, den rath seiner alten Räthe verachtete, und allesnach dem eingeben derjenigen, welche ihm itt dem liederlichen lebengesellfchafft leisteten, regierte. Dieses verattlassete die Pictett, daßsie die Engeüänder ersuchten, sich zu ihnen zu schlagen, und die

Schott-