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den S und 2 zu. Er starb im y? jähre seines attcrs.^Man hat vonihm mir noch einige kragmems. welche Hertelius / Vtephanns undGrvtius in denen sogenannten heraus gegeben. n>-oxe-
»es in iplius virs 1. 8. Äcp///r». äc paöii pliilutopli. 6c
poeiac. in kibl. Or/rc. p. 490, 644 öe 64;. ^
Epictetus / ein Stoischer niiiloloplius > war gebürtig von Hie-rapolis aus Carlen / und lebte zu den zciten der Kayseren Domitia-ni und Traiani. Von seinem geburts-ort begab er sich nach Rom ,und diente allda Epaphrodito / einem freygelaiseneii Kayscrs Nero-nis- Hier fand er gelegenheit / sich in der moral und vernunffl-phi-lvsophie von Rufo unterrichten zu Iahen / darinnen er es auch >oweit gebracht, daß er sie zu Rom andere lehren tonte, welches ergleichfals nachgehcnds zu Nicapvlis in Epiro that / dahin er wegendes harten edicls Kaysers Domitiani / vermög dessen alle nwioiopmaus Rom verbannt wurden/ entwichen. Seme gantze Philosophiebestund aus 2 Worten: , leide und meide. Im
übrigen war er ein mann / welchem so wol Christliche als Heidni-sche feribenten / wegen seiner sonderbaren Mäßigkeit / grosses lobbesiegen. Er sechsten bekennete von sich / daß ob er schon weder webnoch kinder, weder hanß noch guter, sondern die blosse erde und ei-nen schlechten mantel zu seinem bette habe / ihm dennoch nichtsmangelte. Wann er eigentlich gestorben / kan man so genau nichtsagen / doch ist dieses gewiß / baß er noch zu den zeiten des AayjersÄdriani imt grossem zulauffgelehrct. GIcichivie er aber allbereitsin seinem leben sich grossen rühm erworben / also hat sich selbigernach seinem kodc vermehret / so / daß Lncianus vorgiebt / es sey lei-ne irrdene laterne für zooo drachmas vertauffl worden. Insge-mein wird ihm ein gewisses -nci-niNion beygelegt / doch behauptenandere/ daß Arrianus / sein dicipul dasseldige aus den reden Epic-teti zusammen gelesen habe. i. >. c. >, ,?> -9. rs. 1. -. c. r; L
I. c. Is,22. noü. /crr. 1 .2. c. 17, i8> 19 ir. t. c. II. §//cko». in
Domiriano K: kservnr. vir^ Demonsstls. §//r^/r/. Ls/kc/'oö. ss-
rurn. I. i. c. II. Ämp/rH in pincumio Lc siibi, cum coninieniLi. 8»I-wrlii. 7 ,,//!-/- inanucl. sci pliilot. Zroic. !. all /1u-
xast. cle L. O. I. 9. c. 4. 2cj Lpaccisn. in virs tizclrino.
»er. in bist!. öcc.
Epicurus/ einer dergrösteni'>iiioldx>l,orum seinerzeit/ vonwelchem eine eigene sectc den namen führet. Sein vater war ca-ocics,welcher ihn Ntttc.'keiesti/it'i/r.kN. ;Ü4;/N.L.?ii.V.C.4i;/Ol7mp.ic>9/4 qezeiiget. Zu ftincm geburts-ort hatte er Gargetto / so in Attleascleqcn. Weil die Alhenicnser pflantz-srädte m der msnl -Lamosangelegt halten / qicng er mit seinen eitern noch m seinen jungenjähren dahin. Absonderlich machte er sich imt seiner Mutter an ver-lassene orte / um daselbst die geister durch sprechung gewisser Wör-ter zu vertrei beu oder vielmehr durch dis mitte!/ nach dem damahlsüblichen abcrglariben die hauffer zu reinigen. In dem 18 jähre sei-nes alters gicnq er von hier wieder zurück nach Athcn / hielt sichaber kaum s zahr daselbst auf/ sondern begab sich zu seinem vaternach Colophon / und von danncn an unterschiedliche örker/ bis erendlich gegen das zs jähr seines alters sich entschloß / vestensitz inAthen zii fassen. Weil er in der Philosophie / daraus er sich in dem14 iabre seines alters gelegt / gar guten gründ halle/ tanffte er sichdaselbst einen schönen garten / um eine schule darinnen aufzurich-ten. Gleichwie er aber sich schon zu Colophon grossen rühm durchscnie lchr-sätze erworben / also hatte er hier einen migemeinen zu-gang / so daß lhm von gantz Griechenland und Asien / ja von E-gypteir selbst mnge lenk anvertrauet wurden. Diese hatten mit ih-rem lehr-meister aste guter geinem / doch so / daß ein ledwedersrey-willig und ohne zwang des andern iiolhdurffl zu hülste kam. Eswaralichdieseqcsellschafftsowohlenigcrlchtet/ daß sie sich niemalszertrennet«!. Über vieles hatte sie eine solche ehrcrbletmig gegen ih-ren lehr-messrer/daßste seine Worte als eine göttliche wahrhell auf-nahm / auch scincu gedurlS-tag noch zu den zelten Plinst seycrlichbegteiig. Seme Philosophie aber / darinnen er sie unterrichtete/theilte er in c-nonicLm, da er die mitte!/ eine fache zu beurtheilen/an die Hand gab / da er der cörper Zeugung und Verwe-
sung oder Veränderung lehrte/ und endlich da er das gmein erwchlm und das döse zu meiden anmahnte. Das höchste gutsehte er in der wollnst / das ist / in einer geinnths-vergnügling /nicht aber in einer viehischen begierde/ den lüften des leides acnügezu leisten / welche sich viel seiner diseipeln gefallen lassen / und da-durch ihrer stete eine,', gar hcßlichen schandflcck zugezogen. Er-brachte auch das ssNons des Democmi von den -«nmisswicwoletwas verändert / auf die bahne; und wett er glaubte / daß diesevhnvei sthcus dGch ihre mannigfaltige beiveguiigeu die theile derivelt hervor brachten / so qieng er dadurch der Vorsehung Gottesetwas zu nahe. Er svrach den göttcrn alle gniiZken oder vorsorgfür das menschliche geschlccht, und andere geschopsse ab/ und be-hauptete hingegen / daß man ist wegen ihrer herrlichen natur ver-ehren müsse. Ob schon die Stoischen Philosoph! nichts uimrstes-sen / was ihn verdächtig oder verhaßt wegen dieser lehr machenknnte/ so legte er doch zu seiner Vertheidigung verschiedene werekeder weit vor die äugen/ darinnen er zur Verehrung der qötker undMäßigkeit anmahnte. Wie er dann selbst das jenige / was er ge-lehret/ in der that auszuüben sich stetes beflisse / und seine grossea-iicLreNL in einer Mahlzeit / die aus Wasser / brvdt und salb be-stund / iuchte. Sein ehemaliger schnlcr / Limocratcs / so ein bru-der des Melrodori war/ welcher letztere dem Epicuro eifrig an-meng / wandte sich von ihm / und redte ihm viel gottlose undschimpfliche fachen nach / die aber Epicurus mit ziemlicher hefftig-relt widerlegte. Endlich starb er an dem stein / nachdem er 14 tagerranck gelegen/ HKl. ;7iz / L.c. 271 / u. c. 48; / Olymp. 127,2,»n dem jchre seines alters. Kuvtz vorhero verfertigte er ein lesta-
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ment / worinnen er verordnete / wie er es nach seinem tobe mit sei-nen gutem wolle gehalten wissen. Er hat gar mel wercke verferti-ge! / die Diogenes Laerstus in der ordnung erzeissel / doch ist nichtsmehr davon übrig/ auuer einigen episteln / so Dlogenesraertlusin seinem leben änsühret. Allein was die zelten uns benommen/das hat verschiedener scribentcn liebe zur warheil oder doch zu desLpicur, 8>ttemLcc hiennn ersetzet, Ltliter den allen tstLucrelius imöDiogenes Lamms / unter den neuern Gassendns und viel andere.Unter seinen vornehmsten diseipeln waren Neoeles/ Chäredenuis/Anstobiilus / die seine brüder gewesen / stm knecht Mus und Me-rrodvrus von Lampsaco/deffentands-teule Eplcstro in grosser men-ge anhiengen. Lrcciscpist. tsm. 1 i; cpist. w cie tin i. icircL
2.. cie nsr. I)cc>i. I. > , Lc ; Lrsr. I. r lllva rv. >lOro^. Nseni««
1.10 cum uoris crulLub. /liciobrsnlliiii irewczue üttenLAÜ öcKulinü scl N.I. ^uoci uon iuLvircr vivl juxkL L^icur. in Oemccrio yu;,in l) m^os I j c. 6-8e»ec»r cie dsnek. I. 4c. 19 ; cpilt. ri,7y;äcvitLbcs.ru c. ii. O^e/reiconrrs Lclkum l. 7 p. zy;. 4.
i. 1 cicc. i'. (?/rsse/r^«^ A in virs öc nioribus Lpicuri Lcc.
Epidamnus / oder Epidamnum / eine stadt / so heut zu tagDurazzo genannt wird. Sie ward von den Coreyräern L. N.;; üg ic. ü18 / V. L. Izü / Olymp. 40/2 angelegt, siehe Duraz-zo. Epidaurus / siehe Malvasia.
Epidtus / (C.) ein Redner/ dessen Plinius gedencket / Haremwerck verstrichet/ varinn er die bäume redend einführet. Einigevermilchcn ihn imt Cornelio Epicadio/einem freygelaffenm desSyllae / dessen bey Suetonio Meldung geschiehet. Es ist auch eineansehnliche samillc dieses namens zu Rom gewestn/wclche berlihm-le manner hervor gebracht hat. L in virr o-ü.
IIS. I. 2 den. civ. Dro < 7 n//r«ö I. 44. 7 -ü» I. 16 c. 2; öcc.
Epigenes/ em /rtti oloZus und Historimsschreiber/ welcher vonPlimv dem Beroso und Critvdemo beygefügt wird,/und von dem
zu, l. ZI c. I. 4 ( 5 c 14. ho//«ic>ib. 4Nnomzg. c.A. ^1/ssE»,
l. 1. cicmcnr. Iisimon. Ue liitt. Qr«c.!. z. knöi/cir« ViVI, Lrxc.
l. 2. c. 19.
Epigonus/ lebte in dem z ten stculo/ und war der Urheberderstiilgen ketzer/ so vuriipsliUni genennel werden. e-
ti.rc. kuv. t. z. an. 260.
LULXLss. ward bey den alten Griechen ein gewisser lnst-streil gencnnet / welchen diejenige / so wein auspresseten / unter sichanstellten / wer nemllch unter ihnen am ersten den meisten most;u-wegen bringen könle; wobey zugleich dem Bacchozu ehren gewisselodgcsänge angciilinniet wurden. ^/»^prmii.
niycli. p. Z4-
Epimay/ siehe Espinay.
Epimemdes/clil voeiL -picus. welcher I.Äl. z;88/^. 6.Zy6/^.C!. i;8/Olymp. 46 zu einer zeit mit Tolvneleblt. ErwaransCretagebürtig/und nachdem erhrngeschlcktwordm/'ei-nes vatters Vieh zu hüten / soll er 27 jähr in einer höle geschloffenhaben /da denn/ als er wieder nach haust kam / ihn niemand kann-te / gleichwie auch ihm iederman unbekannt war. Dieses gedichtemuß von stincn langwierigen reisen in fremden ländern ausgelegtwerden. Als du pest zu Athen «Zierte / verordnete er um diese siadtdavon zu erlösen / daß viel wehst und schwache schaust m AMP-go musien geopfstrt werden. Er soll auch durch seine opffer und au-stasten die statt so wohl gereintget / das ist / derGöttern zom wie-der diestlbigcso wohlbesänfftigel haben / daßsie aufcinmalda«besreyet worden. Nun stunde es ihme frey / für seine bclohnuna we-gen geleisteten dicnstcn zu begehren / was er nur wolle; allein«begnügte sichln dem schloß zu Athen ein zweiglein von einem ge-heiltgttn vel-baiiin abzubrechen / und gäbe darnnt denen/welchedem qemcmenwcstndieiistethiin / oder zu thun vermeinen ein ichc-nes erempel / wasfür eine gatmng lohns sie sich am meisten dafürwliinschen sollen. Man legtihm auch das werck von dem Ursprungder Curctcrund Eorydanter bey. Sonst sind noch ; andere diesesnamens / davon die 2 ersten geschlechts-register/ und der drille /vre Historie von Rhodus in Dorhcher spräche geschrieben. 0'«L> tt-
cilrr« m vliL i. i. Iist. lle Ic!;ibus. H-ril öc i8.
in Lorinili.ttirle»'. I. 8 c. 14. ?/i/r. I. 7 c.
in 8ol»iie. lli^l. r llilk. posk. *
MNLDMD8. war/nach den fabeln der Heydnischen Poc-tcn/cin enckcl des Himmels/ und ein söhn Iapeth welcher ihm MlHesperv/ Atlante ^ Promethco und 26 andern söhnen/sv insgesamtvon einer riescmnaßigcn grosse gewesen / mit seiner gemahlinoder Lhcmis/ oder Climene/ gezeuget. Weil er seinem bruder Pro-mctheo geholffeN/ da er denersten menschenaus kotb gemacht, hmihn Iupilcr zur strafe in einen äffen verwandelt,
HIL. ij/ss. (/es 4 /«//-/ p. 7.
Epmay / siehe Espinay.
Epimcla/ war bey den alten ein fest / an welchem sie nachnein erhaltenen siege lustig wareil/tankten/Iieder sungen, gastmyenund opffer hielten. Indessen wäre es nach dem unterscheid der »si-ckeren auck m etwas unterschieden; doch hielte man es an emm
feld-obristen für eine unumgängliche schiildigkeit nach jedem Mein solches fest und opffer zu basten. Es hiessen auch die lieber Mwelche mau dem überwinder zu ehren absimg. kü/si-"».
Epiphanes / war des ertz-ketzers Carpocratis söhn / dcr sim^vaters dvßheit nachfolgte. Clemens Alexandrinus erzehiet/