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wurden die Komgevon AegYPtettgenennet, die zu Sethron, einer stadtin dem untern Aegyplen,«öirten, welcher ort durch die Griechen nachmals ^-cieop»''- ge.nennet wurde. Es haben selbiges land - familien besessen, dre erstehat in die jähr gedauret, aus welcher 4 K^rge Mandere hat in ,8; jähren -y Könige gegeben. Jedoch sehe mt diesesallerältcste stuck der Aegyvtischen Historie am meisten fabelhMmndkan Affricanus nur eines einigen aus asten diesen Ksmgennamen anziehen. Die aber, so von Syneeüo beygebracht werden,sind offenbar falsch erdichtet, c-noli. ckron. ^8>xc. lec.i.
Feri-o» -nrigui-s 6er tempr. *
zcseracleotes (Dionysins) sthe Diockyfius. ,
^eraclianue/ Bischoffvon Chalcedonien, ist aus seinen ro bu-
85«^ zri. iitrcr.
z^eraclianus / desKaysersHonoriic-p>k->n- wurde, WeilerStiliconemzu Ravenna gelobtet, an. 4^8 zum Lvuvcrneur vonAfrica gemacht, woselbst er die rebelten samt ihrem Haupt Attaloschlug, dem Kayser auch, welcher dessen in selbiger zeit wol bedurff-tig war, namhaffte geld-summen nach Rom schickte, Und bannemhero das bürgermeister-amt erhielt. Diese chreu-stclle machte ihnso anffgeblascn, daß er nach nichts Mehr verlangte, als Herr überdie gantze weit zu seyn, worzuihtt sonderlich SabinuS anstischte,welches ehemals seinknecht gewesen, und nun sein schwieger- lohnworden war. Um demnach sein vorhaben zu bewerckstelllgcn, hielter die schiffe zurück, welche gelräyd in Italien zu bringen pflegten,und segelte dahin mit einer flotte von z?c>o schiffen; allem Marmuskam ihm gleich,da er sein volck att das land setzte, bey der stadt Otri-culum entgegen, und schlug so, baß er mit einem eintzigen «chichwcl-ches ihm von seiner gantzen flotte noch übrig war, davoii fliehenmuste,und sollen würcklich in selbigem gefechl auf die fünfftzig lau-send mann aus diesesHeraclianilcuteu umkommen seymwiewolenandere melden, er habe nicht einmal die Macht für seine perl»» ge-wagt, sondern seye von derselben weg geflohenMid in einem einigenschiff nach Africa entronnen. Als er nun mit selbigem zu Carthagoangekommen,wurde er daselbst an. 414 von den soldaten erschlagen.
Iib. 7 c. 42. in ckron. 36 2,1. 4-Z. j-»''
6c regn. 5 ucc. 1 . 1 c. §6. I. iz. cx. 3 >
in LliMn. *
heraclides/ ein Mönch aus Covern, welcher an. 4c>r von demheiligen Cbrysostomo zum Bischoffvon Epbcso gemacht wurde.Theophilus,derPatriarch zuAntiochien,beschuldigte ihn an.40z desvrigen-smi so scharffdaß er auch aufeinem i)'»o6o verdamt wurde,Als Chrysostomus aus seinem elend wieder zurück beruffen wor-den, hatte Heraclides eine zeit friedej allein da Chrysostomus zumandern Mal verjagt würden, so gieng auch die Verfolgung wider «ei-ne freunde aufs neue an, und Heraclides wurde an 404 abgesetzt,und zu Nicomedren in ein gefängniß gcworffcn, in welchem er über4 lahr aushalten muste. Er hak ein buch hinterlassen, unter dem ki-llst p-rs6ilur. oder die leben der heiligenväter, welches ein stuckvonder UiKotiL i.suliscs ist, die an, i;c>4 zu Paris gedruckt worden.
1 ,6. in t)ri. s6 (^ucrcum. inst, iirrcr.
heraclides/ ein kRilock-pKur, welcher vonelcur zugenannt wur-de, weil er zu Heraclea in Ponto gcbohrcn war, desgleichen auchkompicus, wegen seines stattlichen und x^viiätischcn ausehcns.Erwar des Euthyphronis söhn, sammlcte grossen reichthum, undMeng nach Athen,wostlbst er sich gleich anfangs der mf'-mziion desSpeusippi untergab, nachmals aber den Aristotelem hörte. Er hatviel schrifften hinterlassen, deren Diogenes Laertius gcdencket; wel-che aber allesamt verlobren worden, biß auf die Liicxmicn über denHomerum, Jedoch hält Voßlus davor, daß auch nicht einmaldic-ses buch sein sey, weil ncmlich einige -morer darinnen angeführtwerden, die erst nach ihm gelebt haben. Als er sterben wolle, ließ ersich aus Hochmuth durch einen guten freund eine schlang insbett setzen, um das volck zu bereden, daß er hinauf zu den Götterngegangen wäre; allein die schlänge beglücke zuvor herauß zu krie-chen, wodurch denn der betrug offenbar, und seine eitelkeit verlachtWurde« in vit. pkilolopk. 04 . iik. z «p. 26 (^tr2ircM. ?/r-
I. 7 c. 57. 5 »,^«,. I.i kick Lr.
, dieser name bedeutet insgemein des Hercu«
lis nachkommen, jedoch sonderlich in der Griechischen Historie die-jenigen, welche in Peloponneso wohnten; wie denn die zeit, da sie indiese landschafft wieder zurück gekommen, woraus sie durch Cury.sihcum, den König von Myccne, vertrieben worden, eine der vor-nehmsten jähr - rechnungen bey den Griechen ist. rast»».
renip. 1 .1 c. 12.
heraclittis/ der finstere zugenannt, ein ?KiiotopKu?,des Wn-sonis, oder wie andere sagen, Heraclionis söhn. Er war von Ephesogebürtig, und lebte in der o-sten oiympjz6c, ohngefähr ;«4 jähr vorChristi geburt 4. xn. ^480, v. c. 250. Es wird von ihm berichtet,daß er keinen lchrer gehabt, sondern alle seine weißheit durch stäti-ges me6ik,ren und nachsinnen erlanget habe. Das grosse elend unddie thorheitcn des menschlichen geschlechts machten ihn so verdrüß-lich, daß er allezeit, wenn er unter den lenken war, weinete,uirv da«her» der rveincndeHeraclikus genennet wurde; gleich wie manihn wegen seiner rätzci ollkci^um oder den duncklcn zu nennenpflegte. Sein buch von der natur, welches die gantze summe seinerwelk - weißheit in sich begreifst, wurde von dein König in PersienDario, Hystaspls söhn, sehr hoch gehalten, und fleißig gelesen, wel-cher ibn auch deswegen an seinen hofberieffcn ließ / aber eine un-höfliche antwort von ihm bekam. Er wurde endlich so verdrüßlich,mit den leuten umzugehen, weil er an allen menschen, ausgenom-
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wen sich selbst, einen eckel hatte, daß er zu den Ephestern, (HMeihn mit kleinen kindern spielen sahen, und sich darüderzum höchstenverwunderten) sagte: er hielte es vor weit besser, dieses zu tbimals sich in ihre staats-fachen zu mengen. Dannenherv begab ersich letzlich gar auf einen berg, um daselbst unter den wilden ldimnvon kräuwrn zu leben, welches ihm die Wassersucht zuzog. Daraufgieng er in die stadt, und fragte die ärtzte, ob sie wohl ein trübes re-gen- Wetter in einen hellen sonnenschein verwandle« tönten; allemda sie ihn nicht verstunden, was er damit haben wolle, gieng er hin,und verbarg sich unter eme mist-hauffen,in Meinung,seine Übermaßsige feuchtigkeit durch eure gemachte hitz zu verzehren.Allem es HMnichts, und er muste sterben, nachdem er fein alter auf so mhr ae,bracht hatte. Andere erzählen die arc sei >es todes mit andern m«ständen, daß er nemlich, nachdem er sich mit ochsewkoth beschmie,ret, hingegangen sey, und sich damit in die sonne gesetzt habe, umselbigen zu trocknen; in solcher deschaffenheck aber hätte thu dertod überfallen; oder er wäre gar von den Hunden , die ihn also be-schmiert für ein thier angesehen, zerrissen worden. Seine lehrewar, daß alle dinge zufalls - weiß geschähen; daß widerwärtigedingt durch die bewegung mit einander vereiniget würden, auchdeswegen die bewegung, vermittelst deren alle dinge vielfältig aufeinander stieffen, gleichsam die mutier oder Urheberin der meiste»dingen seye; daß alle dinge mit geistern angefüllt wären; daß al-les, was geschieht, durch verschiedene abwcchslungen ge,chähe; oaßdie ganye weit ihre gräntzen hätte; desgleichen, daß nur eine wellsey, durchs feucr gemacht, und daß alle bmg endlich wiederum infcucr verwandelt werden müsten. Hesivdus, Pythagvras, Ano-phon und Hecateus waren seine schüler. Als sein buch von derna-lur dem Socrati zugeschickt wurde, fältele derselbige dieses urtheildavon, daß er dasienlge, was er davon verstünde, vortreßich be-fände, und daher nicht zweiffeltc, das andere,was er nicht rechivcr-stünde, würde eben so beschaffen seyn, gestalt man seine redens- ar-ten wegen der vielen rätzel sehr schwärlich verstehen körne. ci-«,-.
I. kick. Ubiloil *
^eraclitus/der Sicyonier,hat einen rrsÄ-r von steinen geschrie-ben. Leo Allatius hat an. 1641 ein buch äe WcrcNibuiKus unreröe-raclili namen an das licht gegeben, welches er in der VaticamsclMbidliothcczu Rom fand. Voßius hält davor, daß dieses buchHe-raclidä, dem 2uwr, der siieZoricn über den Homerum, zuzmM»sey. sthe Heraclides.
^eraclius/ ein Griechischer Kayser. Er war Heraclii, eineso»uve-,-.cu>s in Africa söhn, aus Cappadocren gebürtig. Munde-richtet voll ihm, daß, nachdem er sich durch das geschrey des volcks,wozu so gar die anstiffcung Crispi, der Phocä wchtcr zur ehe haue,aber mit diesem seinem schwähcr sehr zerfallen war, nicht wenigge-hvlssen, wider Phocä lyranney aufdringen lassen, er mit einer ßonebey Constaicklnopet angeländct, so dann den lyrannen geichlagcilund enthaupten lassen, und wäre tvlgends an. 6>o nebst feinerge-mahlin Eudoria von dem Patriarchen Sergio gckrönct worden.Nach dieser seiner gemahlin tod vermählte er sich an.6ir imtMar-tina, die seiner schwester Maria tochtcr war. Chosroes II, Königin Persien , führte einen grausamen kricg wider ihn; und ungeach-tet sich Hermelins zu einem jährlichen tndut erbot, so fragte er dochnichts darnach, sondern nahm ?2>«ckmLM oder das gelobte landnebst Cappadocien, Armenien und Jerusalem ein, und führte desPatriarchen Zachariam nebst vielen Christen und dem vermeintenwarhasstlgen crcntz Christi mit sich hinweg, welches um das M614 oder i; geschahe, Sie waren so gar biß gen Cbalccdon ange-ruckt, welches gegen ConstaMinopel über ligt, und hakten solchenort belagert. Als Hcraclins zum andern mal um frieden bat,wolleCbosroes solchen nicht eingehen, als mit dieser bedingnng, woimlHcraclins und seine tintertbancn vomChristenthum abfallen und diesonne anbellen würden.Dicfcs erbitterte dicChristen dcrmassenMnun jederman Mit ernst den kricgsortsctzen wolte,mie dan dcr stledemit benAvarcli,fo aufdcr andern feiten niThracien eingefallen wa-ren, wie inati immer tonte, geschlossen ward, damit denen Pmcrndesto stärckerer widerstand fönte geleistet werden, auch gab die clm«sey einen theil der geistlichen einkünffte zu forlsetzung des kriegesher, worauf der Kayser die ungläubigen in verschiedenen Wachmierlegte, nemlich von an. 614 biß 627, und sie wieder zurück in ihrKönigreich trieb, auch solches mit seiner armee durch und durch
streisstc.Wic nun deswegen Chosroes an seinen fachen fast verzwei-felte, und seinen jüngste» söhn Merdasen zum König machen wolle,verstünde der ältercSirocö sich heimlich mitHcraclio,ließ alle Mbrüder vor des vatters äugen tod schlagen / und ihn selbst »äl pul-len erschiessen. Nach diesem machte Heracliuä mit Siroc oMMfriede, und zwar mit dieser bedingnng, daß das Crcutz Chrssu lil>odie Christliche» gefangenen wiederum ausgeaickwortet und loMe-ben werden sollen, welches auch an. 628geschahe,da man damca»crentz im triumph wiederum nach Jerusalem brachte, wobey liwder Kayser selbst aller seiner kostbare» klcidcr und iubeleil cntbloP,um es in die stadt hinein zu tragen , welches nachmals zu demundes creutz-erhöhung anlaß gegeben. AIs hernach Hcraclinsmem-um zurück nach Constantinopel kam, ließ ersteh in theMiM *chcn ein, fiel aber, als er den Anastastum bereden wolle, der cM-chianer irrthum zu verlassen, in den irrtbum der ^°norke>>ren, eikauch, auf einreden des Sergii, Patriarchen von ConstammoMnnd Cyri, Bischoffs von Alexandricn, eine -<ckciin oder glaubcn»-oe-kantniß an. 6zy drucken, so aber von dcmPabst Johanne IV v»worffen wurde. Unterdessen da sich dieCbristcn in rcligions. M»mit einander zancklcn, nahmen Mabomets nachfolgere viel wergenlandische Provintzen hinweg. Endlich starb vieler KaM »»>schlag, welchrin nach einigen die wasser-sucht vorher gegangen M,