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gL» die meer-seite,und wandte alle kräWn awdieAonier von neuemwider die Perser inuthig zu machen. Als ihn die Mstcsier m ihrestadt nicht einlassen walten, und er so gar bey einem zu nacht aufdiese stadt gethanen versuch in die bussle verwundet wurde,uberredteer die Lesbier, daß sie sich mit 8 schiffen zu ihm schlugen,wonn tcr
sich vor die stadt Bvzantz legte, und ausd^vorbey fahrende Fitt-iche schiffe loß gienge.Jndessen hatten die Persier ihre fachen gegeneben diese Ionische stadte rn Asien zimlich wohl gttnbret, ohne daßHistiäus parthey genommen, als der vielmehr, wo sich die gelegcn-heit prL5enrirte, beyden theilen abbruch thäte. Allein wie er letzt-lich in dem Atarnischen gebiet und in Mysicn landete, und sich, umProviant zu suchen, etwas zu weit ausbreitete, käme ihm Harpa-gns,ein Persischer Feldherr, unversehens aufdcn hals, schlug ,einvolck nach einem harten gefecht, sonderlich durch hulffderAsiatt-sehen reuterey , deren Histiäus nichts als fuß-volck entgegen zutzcn hatte, in die flucht, und bekam ihn selbst gefangen. Da hatte ernun gehofft von Dario wegen seinen alten Verdiensten gnade zu er-langen ; Harpagus aber und Artaphernes, die Persische Befehls,hadere, wollten es eben dieser muthmaffunq wegen dahin nichtkommen lassen, sondern hieben ihm, ohne crwartung einer hohernorcirc, den kopffab, schickten denselben cinqesaltzen an den König-lichen Hof, und hiengen den gestümmclten leib an ein crcutz. Die,esgeschahe ungefehr in der 69 oi>mpjg6e, >. 4, -i, 6 pstttm.Lsr». in Lc. In eben diesen gcschichren kommet »och einanderer Histiäus vor, der ein söhn Tymnis gewesen, und den Per-siern nicht nur in der empörnng Aristagorä treu verblieben, auchdeswegen in dem ansang derselben von ihm gefangen worden, son-dern auch hernach in dem krieg Tcrris einen theil der Lauschenschiffen gefübret hat. 1.; öe 7. *
-Aestiäa von Alexandricn, eine gelehrte weibs-person , schriebetwas von dem Trojanischen krieg, ob er wahr oder eine fabcl sey.
I. lr. lle bill. Qi-:c. 1. 4 P.
z^esus / war ein Gott, bey den alten Galliern so viel als derra-rs bey den Römern. Bey angehender schlacht pflegten sie ihmden ersten fund, welchen sie gefangen nehmen würden, zu geloben.
<tc bcllo c-sll. I. 6. LaK. I. i c. 2 ,. cic iöoi. > r.
, leuthe von einer gewissen stete, sihe
Leuietisten.
^esychius/ ein berühmter o-Lmmsricus, wird von den gelehr-ten gar hoch geschähet, und hat ein Griechisch icxicon hinterlassen,worinn er viel schwäre stellen mit kurtzen Worten erkläret. Ins ge-mein hält man ihn vor einen Christen, oder doch wenigstens,daß ervon dem Christenthum genaue wissenschafft gehabt, indem er dienamcn der Apostel, der Evangelisten, dcrPropheten, und deren, sodarüber comm-mirt haben, darum angeführt. Jedoch lasset sichrimlich wahrscheinlich muthmassen, es stye bey dieses Hcsychii buchergangen, wie es bey allen alten Lexicis und o,oMir„r geschehen i,r,da nemlich fast ein jedweder besitzer die ihme vorkommende anmer-ckungen beygefüget hat. Sc-ÜF-r cte kubril. p. 4;;. lie xklivlo-xis c. ; §. I/. Ls/sk-öo-r«-- ez>. 49,298 A. r6z. *
Asychius fVtlH^8M8 , wird illullrix genennct , undhat zu den zeiten Kaystrs Anastasii gelebct. Er hat eine allgemeineHistorie von dem Bclo an biß auf seine zeiten geschrieben, wie auch
ein compenlliun, 6e vikis pkilotopknrum und äo originibus LonIiLri-tinopolicrnis. coll. 69. 5 »,-/,,;. )clo kcripr. Iiili. z-bil. I. Z
c. 19. <Ze scripk. L)X2nr. cie bitt. Oi'.rc. 1.1.
-6etgöw/ oder Hettgau/ ist eine gegend in dem Untern - El-saß, um Seltz herum, zwischen Skollhvsen und Lautervurg, denGrafen von Hanau gehörig.
6etland/ ist der name einiger insuln, sihe Schettland.
war eine grosse Provintz in dem alten Italien ,welche zwischen der Tiber, dem berg Apennin nnd dem Tyrrhcni-schen meer gelegen, und von Ligurien durch den flufi Macra unter-schieden wird. Die alten nennten solches land auch ullUm. Dieeinwohner dieses landcs legten sich sthr auf die wahr,ager-kunst,wiees denn auch die Römer von ihnen erlermen, und ihre ^ugu-c» vonihnen bekamen ; Heut zu tag ist es das Ilorcntmischc gebieth.^-»-
I. ; c. ;. not. ork. Lnc. l,b. 2 c. 9.
HssssKdlvIss, soll der nam einer stadt gcwcstn seyn , für de-ren erbauer einige den ^>n,m ausgeben, und von welcher gesagtwird, daß die landschafft Hetrurien oder das heutige Tostana ihrennamcn bekommen habe. Die einwohner von Vitcrbo in dempstrimonio?eiri wollen behaupten , daß ihre stadt von den rui„endieses »eiruriL aufgeführet worden. Dcbt. 4c , 9. 176.
Ketzer/ (Ludwig) gebürtig aus Bayern , wird für den erstenTeutschen ausgegeben, welcher in dem 16 seculo sich unterstanden,wider die Gottheit Christi zu schreiben. Er behauptete zugleich diepo>7--mle,und bat selbst 12 weiber gehabt. Sandius jetzt ihn unterdie Märtyrer des8ocm,2niikr»,wlewol er mehr wegen seinen lästern,als wegen seinen irrthümmern den 4 febr.1^29 zuZürich enthaup-tet worden, clc morcivus 8ncin>L». p. 88. bibliorb.
snri- IHnitLt. s>. ,6. /c p. izy.
^evelius / (Johannes) ein berühmter ^>rll-mLricu5, ward zuDantzig an. i6n den 28 jan. gcdohren/ und mit grosser sorgsaltzur schul gehalten. Nachdem er darinnen dtc kun^„>enr2 der Latei-nischen jpraach erlanget/ wurde er zu erlernung der Polnischenspraach nach Gondcisch geschickt/ von dar er nach verlaust einigerzelt zurück gekommen/und ferne angesungenen Uug,.-> zu commuiren/l,ndasL>'">,>.,t"„n zu Dantzig gethan worden. An. 1627 begab ersich in die des gelehrten Pem Crügeri/
damaligen vivk-rK-n! in dem und erlangte durch seinen
hm
natürlichen trieb in allen -llkcipiini- «rtliem-stch knkurtzevt-llzimliche wissenschafft; sonderlich wendete er auf cinratbm s-p^cepcor,- nicht wenig fleiß auf das zeichnen und allerhand ma-nische kunste. Als er an. 16;° seiner stuMomm wcgeuvvnskinm!'lern in fremde land geschickt worden/nahm er seinen wea nack^ 'land / Engclland/ Franckmch und Teutschland. l
er wiederum bey den seinen an/ muste aber auf derselben verlan»seine üoa.L aufelnige zeit beyseit setzen/ und sich
lich auf ne8°t--c-v.i,^^9Nctten ; biß er endlich aufunermsidManhalten des Crugerr um das jähr 16)9 sie mit grösserem evk-ra ejemals aufs neue vor die Hand nahm. Weiler aber wohl nu ll /daß durchchloffes cslcu>i-en die aufnahm der ^onomie jnder b/ewenig befördert wurde / ließ er an. 1641 rn seinem Hause eineUm zu seinen knnffttgen obs-rv-cionibus erbauen/ und versähe solchemit gehörigen gima»men und s-xernien von purem metall/ die abernur; biß 4 schuh in -lismcrro hatten. Seine vornehmste arbeit ließer dazumal seyn (weil ohne genaue und sccurste ci-im^ion dec^culLkum IlMLrmm sehr schwär fällt die gUÄNMrrcm c!-Iic,uioruw U6 julliciren) die pliLies lui!« omni»m öicrum rotius mcngz, !Zm mt.ccnrc- ^u»m oecrcsccnrez, UNd also alle m-culas, rLyonegrüzinvicsm , m^gnimclinis, llivcrL ügupL, luminiz, umbr.-r ütquecoioiiz
mit grösser dcmühung und aufwendung schwärer kosten auf Wnetteste zu enrwersten/undhal niemand vor ihm dergleichen-°mi.rct/ ausser dem Galilao/ dessen tcNcmr aber nur ruairer r-iumbrirg/nnd nicht zu gebrauchen ist; Gaffendus aber/ was er angefangen/weil er meistens fremden Händen trauen müssen / gäntzlich ligen las.seil. Nachdem er dieses wcrck zu ende gebracht/ und nunmehr» Mden grossen lcuten selbiger zeit angetrieben wurde / seinen fleiß achauf die übrige pl-m-ren zu wenden/ ihm aber aller fleiß hierinnenvergeblich ichien/ wo nicht zuvor aller llcii^um kxärum
verlertegtc er durch etlicher jähre arbeit mUrum-m- von solcher grös»sc und daß er es hierinnen Königlichen obtcrvLwriiz zuvor
that. Mit solchem LpssLmru brachte er es dahin/daß er ausser den9;o stcrncn / so den alten schon bekannt gewesen / noch anderer 60;sterilen t»c- VC2 ,M hiMMel/ durch ov/crvi-ung p!ur!mzruma>^.
c,arum Uild i^cirucimum >n-s,aiLnrrum, Mit UNgläudlicher MÜHe-ic.rcrminwt. Zu geschweige» / was er iri inveäiAsnUo mviu comettwm,
i« 6ctc>mi,i»na^ snni lolzrir, molu Iiws: i>b,2iorio M
andern wichtigen Materien x^lliret/wovon seine nach und nach mdas licht gekommene viele lcriprs, tllZ ieienvA-LpUlL; proltromu! co,
mccicus; cum-roz;raz>k>iL ; m^ckins: cosiegis pzrz prim öc pollcrivr-snnus ^Iim2äter>cu5; öl-mLwcnium 8okicsci3num ; XlLrcuriu! IN so!rvi 5 us ; «LrivL Lärm», kzcicr; proUi^omur stkr-momiL cum
rum, genugsam zeigen. Es wäre auch noch ein mehrers voinimDhoffen gewesen / wo ihm nicht an. 1679 sein gantzes haust nebst d«daraus erbauten s-ccuis, alle seine kostbarsten warmen». viel sei-ncr gedruckten büchcr und >a8.?L. und die herrliche druckmy iarrauch aufgegangen wären. Solche seine unvergleichliche m-n-mblieben ihm nicht unbelohnt / indem er nicht allein dadurch be» Kö-niglichen / Chur-und Fürstlichen Höfen / deren vornehmstenikiz und allen gelehrten Männern seiner zeit in besondere Hochach-tung gekommen / wie solches die noch vorhandene 16 voiumm- !,>rarum mururrum, so nun in ein voimncii zusammen gezogen Wdruck fertig ligen/erweisen können; sondern er wurde auch von derFrantzölischcn nnd Englischen locierät / zu einem Mitglied ange-nommen/ auch über djß von verschiedenen hohen Potentaten an-sehnlich beschcnckct. Weil er auch wegen seinen guLingten nicht we-niger bey dem gemeinen stadk-uud policey-wesen / als unter den ge-lehrten eine ehrcn'.stellc zu bedienen würdig war; als ist er zu Dan-tzig an. 1641 in die schövpcn-banck der alten stadt / und an. w; - >nden Rath gezogen worden / welchen oKcHj er/ dem erster» i°/denrandern ,6 jähr mit gröstem rühm vorgestanden / biß sich endlichallerhand bcschwärliche Zufälle/ insonderheit der stein-schmertz/besihm clngefunvcn/ woraus zuletzt der gefährliche äLü»!, Mm-sgenannt/ entstanden / welcher ihm den 28 jan. an. 168/eben anseinem gcburlS-lage/ nachdem er 76 jähr zurück gelegt/ das lckngenommen hat. --r-Ljz,1i
//c-Vk/tt. /VL/iic. 9.1 öcc.
^everle / ein prächtiges schloß nahe bey Löwen in Draban!/an dem fluß Der! und dem dach Fura/welches den titul einernie sührel/ und dem Hertzoglichcn hauscvon Croy und Arscho!zu-stehet. In dem elwan ;oo schritte davon gelegenen Cölestiner -Mstcr haben die Hcrtzoge ihr crb-begräbniß und cmcn stamm-bauin/welcher biß auf Adams zeiten hinausgehet/ so fern solchercechnMwohl zu krauen ist. I/e---/?. ro«ee- /c- «.'< r»!»«.
Neuster / eine alte Adcliche familic m Tyrol / welche vorMauch Piasel von Hochen-Pichl genannt worden. Johann ledaan.
1270. Jacob von Hochenpichl dcr Hcufler beyqenannt/hatan.iZ89 das schloß Raßen oder Räscn an sich gebracht / daheroerWund seine nachkommen die Häusler von Rasen gcncimet. 6 u au--gang der 17 kccuii unterhielten 4 brüder vieles gejchlecht/ vamFrantz/ hernach Adclbertus genannt / Abt zu Admont genM,
cvi'en-IcrLnrxtcm. L»cc/. llemmsr. k. r.
^cuael/ eine ansehnliche Adcliche famiste in SchlcM
chc im Nordgau cnlsprosscn/und jich in unterschiedliche lanon augebreitet hat. Laureat,us von Hengel hak fich um,das fahr -r;
/und daselbst 2 lmid-giiter / den df ^
rsri»»L ioiigiruciinir, <zuLm iLriiustinir, cicbiis reüituirt/seine bisthet»gebrauchte MlirumcntL aber zu einer so subtilen fach viel zu klein/als