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D/ dessen leichnam von Jerusalem nach Spanien gebracht, undunter dem Koniq Alphonso L-iüo, einem BischoffTbeodomiro durchein Helles licht in Gallicien entdeckt worden , worauf bald unzähli.ge wunder zu Compostell geschehen seyn sollen. Als der Bischoffvon Compostell die vermeynte reise dieses heiligen Jacobi in Spa»nien auf dem grossen Lateranensischen ttonciiio unter dem PabstJnnocentio Hl ansührte, um dadurch zu erweist»/ daß seine kirchevon der zu Toledo nicht dependirte,konte er auf die wichtigen gründenichts antworten/ welche der Ertz-Bsschoff, Rodericus Ximenes,wider ihn vorbrachte. Der Cardmal Baronius behauptete gleich»falls in seinen anmerckungen über das Römische märtyrcr-bnchdiese erdichtete lradition/ nachdem er aber durch viel wichtige ur»fachen, die sich auf verschiedene Pabstliche brtefe, und viele zeügnisseberührter aurorum gründen, eines andern überzeuget worden,widerrief er in seinen anaalikus gedachte meynung, welches ihmaber sehr theuer ankam; gestalt er deßwegen von den Spanischen scribenten sehr unhöflich tractirt wurde, welche zur bekräfftigung ih»rer meynung vorgeben, daß sie den ganzen leichnam dieses Avo»stets haben, so aber der Wahrheit nicht gemäß seyn kau, woferne an»Vers ein theil davon in 8. Saturnini kirche zu Thoulouse ist, wiedie clerisey dieser stadt vorgiebc. Chorier will in sturer Historie vonDauphins erweisen, daß die reliquien , von denen die Spanier soviel sagens machen, nichts anders als die übrig gebliebenen stück»lein von dem cdrper eines gewissen heiligen Mannes aus selbigerprovintz, der Iacodus geheißen, nicht aber des Apostels, seyn. InJerusalem siehet man eine diesem Apostel gewiedmete kirche,' soodngefahr ;--o schritte von dem Sions.thore ist. Es ist eine vonden feinesten und grössten in der gantzen stadt. Das mittlere gewöl«be liegt auf 4 starcken Pfeilern, und ist oben offen, wie die kirchedes heiligen grabes, damit mehr licht hinein falle. Es sind; al»läre darinnen, in z gegen morgen zu stehenden choren. Zur linckenHand, wenn man hineinkommt, siehet man eine kleine capelle,welches der ort seyn soll, wo dieser heilige Apostel enthauptet wor»den, weil es vorzeiten der öffentliche marckt-platz gewesen. Diekirche gehört den Armenianern zu, welche allda ein wohl'ge»bautes klosster haben, worinnen allezeit ein Bischofs und 12 oberis Geistliche sich befinden, welche den ordentlichen gottesdiensthalten. Die kirche nebst den darzu gehörigen Wohnungen soll vonden Königen in Spanien gestifftet seyn, damit die pilgrame diesernation darein aufgenommen werden möchten. Nahe barbey ist,der gemeinen sage nach, das wohnhauß des heiligen Apostels Tho»mä. Man sagt, daß alle Mahometaner und Jüden, die hineingicngen, sterben müßen, weßwegea die thüren zugeschlossen sind,um diesem Unglück vorzukommen. i, v. 19,20. cap.z v iü,
12 v.i.a leqg- ep. all Oecemium
epick. all L.SAex IlispLNi-x. annal. y. 6 s-
^e„«kick. eccl. 1 .1 11. > 8 . kick. lle Osupkine r. 2 !. 1 lecck. 6 .
Iliffzn. vinllic. kutelaees. vo^ags lle la rerss
Isinre. 6,2-s anricz. axock. 7/^e»rs»t memoir. ^>onr iervir ä? kick.Lcclef
8. Ickcobus, der kleinere oder gerechte, war unsers Hey»landes bruder, den Joseph mit semem ersten weide gezcuget halte,oder wie CbrysostomuS und Hieronymus will, Maria, der MutterGottes schwester und des Alpbai söhn, des Apostels Judä brudcr.Er wurde nach Christi Himmelfahrt von den Aposteln zum er stenBischofs von Jerusalem , wie man gemeiniglich vorgirbt, erwählet,und präsidirte in dieser gualität auf dem zu Jerusglem von den Avo»steln gehaltenen Loncilio. 8. Paulus nennet ihn eine seule der kir»ehe, und sein leben war so heilig, daß auch Jostphus die zerstörungder stadt Jerusalem vor eine gerechte straffe der Jüden halt, weil sieihn getödtet haben, init dem beyfügen, daß solcher tod den ehrlich-sten leuthen unter dem volcke sehr mißfallen, und deswegen bey demRömischen üouvei-near Albino ernstliche klägden wären geftihretworden, auch der König Agripva ihne gar wegen solcher und ande-rer nicht ungleicher gewaltthäkiger Handlungen des Hohenpriester»thums entsetzet habe. EusebiuS meldet nechst dem Hegesippo, daßihn die Juden zwingen wollen,Christi lehre öffentlich zu verwerffen,welche er aber auf den stuffen des temvels mit wunderbarer besinn»digkeit vertheidiget, daß die Pharisäer seine ärgsten feinde darübergantz rasend worden, und ihn von der zinne des tempels herabge»stürtzt hätten, worauf man ihm vollends mit einem walckers-prügeldas gehirn aus dem koste geschlagen. Also empfieng er die inarry»rer-crone im 62 jähre,nachdem er seine kirche ohngefebr 29 jähr langregiert hatte. Epwhanius sagt : es habe dieser apvstel erlaubnißgehabt, auch in das allerheiligste des tempels einzugehen, welchessonst niemanden als dem Hohenpriester vergönnet war. Chrusosto»mus füget noch diefes bey, daß seine knie und ftirn so hart worden alseine cameels.haut, weil er sich im gebet stets zur erde niedergeworf.sen. Wir haben eine epistel von ihm, so an die allenthalben unterden Jüden zerstreute gläubigen gerichtet ist, und von Eusebio vorkein canonisch buch gehalten werden wilkAuch hat Guilielmus Po»stelluS das prorevangeliam unter dessen Namen am ersten mit ausO»rient gebracht, worinnen er von Christi und der mutter Gottes ge»burt handelt,welches aber fast durchgeheuds verworffen wird.Nebstdem findet man in verschiedenen editionen der operum pacrum eineliturgie unter seinem namen, so durch das zeugniß 8. Cnrilli undProcli Constantinopolitani autorisirt seyn soll, so aber gleichfals vorein unechtes werck gehalten wird. snng. 1. ro c. 8. L«/L-
-E I. 7 c. 19. lle scripror. c. 2. ep. H7. 77-ss-
suz 6r«co-ckom. 7s^»rch^«^. 77-LrsM--
»«/l i lle verko Oe>. ttir/s^s rinnor. in kick. Ikukekü. Ttcks^E-rlleorllinik. s-ics. 7es lle rek. k-icurg. 1.1 c. 8. 6,-s-s
Kilt. liner. in in snriguirsrib. apockol. 77//s,„s«t. ineinoir. pour ser-vir. ä l'kick. ecclelrack. L-ls/c» collex »jwcr^kor. dl. T. *
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vonNisibe, der weise zugmannt, warBischoffeiner stadt m Mesopotamien , und muste wegen seines cy.sortpflantzung'des wahren glaubens viel vonm !>« ^"^rener und kctzern leiden. Er war mit auf dem Niceni»An., und erlöste seine stadt von der Perser belaqerung.
Denn man sagt, daß nachdem er ihre armer auf des heiligen E»phrems begehren verfluchet, Gott so viel fliegen unter sie geschickt,daß sie dadurch abzuziehen genothiget worden. Baronius meldet,daß dieses an. ;;9 gleich nach Constantini tode geschehen sey; ande»re hingegen sagen, daß es sich an. beyder anderen belagerunazugetragen habe. Er hat unterschiedliche commem-Mos in Svrl»scher spräche geschrieben. Gennadiuö, der sein buch, lle virkiiiu-ttnbus, von ihm anfanget, sagt, daß er 26tractate verfertiget habeTLssütsE in jacobi vics. 77,ss^s, sttt, kick. 1. 2 . ckron'
6s»»s,Ä«L in caral. 77„ns»;«s. rtz-e. '
D-önlge von AragonLen:
'Zacobus I > König von Aragonieu. Et war Königs Petri IIsöhn, von Maria, Gräfin von Montpellier in Franckreich Als er
noch in der wiege lag,hatten einige verräthcr em loch in die decke ge.macht, und wollen den jungen Printzen zu tode werssen, verfehl»tcn a-ber, daß der stein neben die wiege fiel. Als sein vater an.121; bey belagerung der stadt Muretunweit Toulouse meinerWacht wider Simon von Montfort getödtet wurde, folgte er ihmrn der regicrung. Da er i; jähr alt warcheyrathet er Eleonoram,Ferdinandi des Konigs von Castilien , schwester,wurde aber lojahrhernach durch Pabstliche dispemation wiederum von ihr geschieden.Er nahm den Mauren Majoren, Minorca, Valencia und andereHerrfchafftcn mehr weg, m welchen er bey die 2000 Christliche kir»chen foll erdanet yabe.Desgleichen fchlug er auch dieFürsten, welchein währender feiner minderjähkigkeit llbeüirten, und erlangte dentitiil kellicoik,. Er trat die Grafschaffl Montpellier , welche er vonseiner mutter geervet, dem Könige in Franckreich, 8. Lndovico, an.irzg gegen einige Herrschafften in.Lavguedoc ab, und versprach,die morgenländifchen ungläubigen zu bekriegen, hielt aber in derthat wenig. Seine liebe gegen das frauenzimmer verursachte, daßer offters mit dem Pabsie in streit gerieth. Er aßignitte feinen ;Printzen feine lande annvch bey lebzeiten, und theilte Alphonso Ära»gvnien, Petro Catalonien, und Jacobo Valencia, nebst den Balea»rifchen infuln zu.lind starb den 27 jul. an. 1276 im 71 jähr stines al»ters, nachdem er 6; jähr regieret hatte. 8»^,„kick. 1.2.
I» i; Lc 14 lle reg. ^rsgon.
"Jacobus ll, der gerechte, Petri III söhn. Er/uccedirte an.129, feinem bruder Alphonso m, welchen nran den gütigen zu»namete, und wurde zu Saragossa den 24 fept gekrönet. Er brach-te Sicilieu unter sich, worauf er wegen feiner mutter Constantiavon Siciiien, prätension machte, nahm auch den litui eines Her»tzogs von Wulicn und Fürsten von Capua an. Er ließ in Siechenseinen bruder, welcher sich zum Könige davon machte. Fu ansangseiner regierung schloß er mit Franckreich friede,war aber in einemkriege wider die Maurer und Navarrer unglücklich. Er ließ j», ei»ner allgemeinen Versammlung der Reichs-Stände dieses llecrer ma»chen, daß Araqouien,Valencia und Catalonien niemals von einan.der zertrennt werden sollen. Endlich starb er zu Barcellona den 2nov- an-1,27 im Wahre feiner regierung und im ss feines alters.Von feiner gemablin Bianca, des Königs Caroli von Napoli loch»ter, halte er Jacobum, so anfänglich mit Eleonora, Printzcßin vonCastilien < versprochen war, welche er aber noch vor der vermal)»King verließ, und ein Johanniler-Ritter zu Jerusalem wurde; Al»phonsum I V, der ihm folgte; Petrum Raimundum und Johan»nem hinterlassende; darneben halte er; töchler, ConstantiaimMa»riam, Blancam, Nolantam und Jsabellam, welche alle biß aissdieBlancam, so in ein klosler gieng, an vornehme Herren vermähletwurden. z. 2 kickoe. 1, 14. üb. 7.
Bcönige von Lypern:
'Jacobus von Lustgn-an, König in Cypern , war Petri i undEleonorä von Aragonieu söhn. Sein erster titul war, Fürst vonTabarm. Nachdem er seine lapfferkeit bey verschiedenen gelegen»heilen sehen lassen,wurde er endlich m einem treffen von den Genue»fern gefangen, welche ihn bis au, i;8; behielten, in welchem sah,re Petrus 1 ! oder Petrinus fein veltcr dieses zeitliche gesegnete, wor»auf ihn die Genueser mit dieser bevingung wiederum loß gaben,daßer ihnen Famagusta nebst dem darzu gehörigen gebiete abtreltensolle. Er wurde zu Nirosta zum Könige gekrönet, fuccedirte Leonioder Lionnello, dem Könige in Armenien , und starb an. 1410 ckrs-Kick. Ovpii. 1 .9. kick. Leo. ck« kick.
Lonckanr.
^acobus/ des Königs in Cypern Johannis III natürlicher fohltvon Maria Patra. Er wurde von feinem vater dem geistlichenstände gewidmet, und muste auf dessen bcfehl die stelle eines 8uk-visconi annehmen. Allein da fei» vater an. >4;8 dieses zeitlichegesegnet, ergriffJacobus wider Charlotten, Johainiis HI einigetochter und erbiii, die Waffen, stieß sie durch des Sultans Melec»Ella hülffe von dem throne, und mästete sich des Königreichs mitgewail an. An. 1470 vermählte er sich mit Catharina Cornaro ,Marci Cornaro, eines edlen Venelianers, tschker, welche die Re.public Venedig adoptirt hatte, so, daß sie als eine rechter 8. Marciausgestattet wurde. Erstarb den ; um. an. 147; und hinterließseine gemahlin schwanger, llrs//,. Kick. llett^pre. 6«,-
kick.lle. 8avo/s.
Ssössz