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Pcm ««nie,welchen man den Kaysern von
Änchassra, die insul der Masses, welche diesen »amen von ei-nem berühmten Augustiner, kloster bekommen, ,o an. 1200 durchden Grasen Strathern in Schottland gestifflet worden. Sie ac-horet zu der Grasschafft Strathern. LritMni».
'Inch-Reith / ist eine kleine insul auf dem flusse Fortb, gegenLcily über m Schottland . Man halt davor, daß es Ptolemäi Vi-ctoria, und der ort sey, woraufbte stadt Caer gestanden. Diese in-sul hatte vor diesem eine/estung, und wurde zu des Königs JacobiV zerten von den Engeiänbern erobert, aber nach einer tapfferngcgeuwehr wieder weggenommen. < 7 --»^«, ttritLums.
^nchofer, (Melchior) ein berühmter Jesuit, der an. i?84 zuWien gcbohren warmnd «11.1607 zu Rom in den orden getreten ist,nachdem er sich vorher der NechtS-gelehrsamkeit beflissen. Er lehr»te hernach eine geraume zeit zu Mcßina die Philosophie, mathema»tick und tbeologie, gab auch daselbst an. i6zc> ein buch heraus un»ter dem titu!: epitto!« L. IVl-iri«: virZmis Ld lVletlänenfes verikssvimUcara. Dieses buchs halber muste er nach Rom , und ward da-selbst von der conAl-sMone instici-, zur rede gestellt, verantwortetesich aber so wohl, daß ihm erlaubt ward, diß buch, jedoch mit emi»gen änderungen, unter dem titel conjeLnio.ist epittolsm 8. kvlzn«Vii-ssmis-ist ivIetLnenlss an. lözz wieder an das licht zu stellen.Von der zeit an hat er sich in Rom aiifgehalten-uud ist bey dem Pab»ste sowohl als vielen Cardinälen, wegen stiner gelehrsamkett, fröm»migkeit und aufrichtigkeil in grosser Hochachtung gestanden, so gardaß er bey der congreßarioiie 8. ottlcii einer von den cenkonbus ge»westn. Hingegen machte er sich unter seinem orden wenig freunde,weil er es nicht billigen wolle, daß die Jesuiten sich so sehr in weltli».che Händel mischten, und in ihren streitigkeiten mit den Jansenistcnrbre parlhcy nicht allerdings hielt, gestalt er sich denn des Arnauldsein blich cte la s,eguente corr-inunion sehr wohl gefalle» ließ, auchdavor hielt, daß man in feinem orden auf vielfältige weist von deralten rcinigkeit abwiche, welches alles er denn nach seiner gewöhn»liebenvffenhertzigkeit ungescheut bekannte, und aus ebensolchemtriebe, nach absterben des Ordens. Generals Vitelleschydem Pabstverschiedene artickel übergab, in welchen er die reformation des or»dens vor nöthig achtete. Da nun vollends der bekannte und wie»der die Jesuiten gerichtete tractal, monarchia lolipiorum genanntheraus ?am, von welchem nun fast kein zweiffel mehr ist, baß ihnJnehofer verfertigt, soll solches den orden dergestalt verdrossen, ha-ben, daß der General mit einigen andern beschlossen , ihn an emcnandern ort zu verbannen und ingeheim fortzuschaffen. Man sagt,ein vornehmer Herr habe sich zu ausführuiig dieses wercks gebrau»eben lassen, und Jnchofern unter dem schein einer Unterredung beyspäten abend auf stlncm wagen aus demTeutschen colleglo entführt.Als aber die in dem colleZio befindlichen Teutschen die fache also»bald an die Cardinäle Franciottt und Bardarini, diese aber an denPabst gebracht, habe dieser dem Jesiiiter-General mit so hartenWorten zugestkt, daß Jnchoser,ob er gleich schon etliche meiien weg»gewesen, den folgenden lag wieder in sem coileZiurn gelieffert wor»den. Er ist endlich zu Meyland den 28 sept. an. 1648 gestorben.Seine schrifftcn sind ausser den schon benannten ri-Lttsrus ss-ilepricus
cle terr« folsigue moiu tec. 8. 8. Lc 8. 8. Patres; cle sacra iLlimtsre;ttittonL trium rnsgorurri; imnales ecclettsttici Hurigsrise und eini-ge andere, die er unter dem nahmen K. ?. L I>. Lc L. ingleichenscarlemici Verrurnnii heraus gegeben. TotDve/ bitzfloch. scrlpror.8.1. p. 6c>8. cle bonis Le malis libris. mora>
le prsrigue r. ; p. 686. tuba magnar. i in rnom-
co p. i i sg.
(Incise, ein ort in Piemout bey Nissa dellspsZUs, so den titnleiner Marggrafschafft führet. *
ldicl.O8I, waren eine gewisse art von München, welche sichbey den städten, dörffern oder klöstern absonderliche zelten machten,und sich in selbige einschlössen, damit sie ihren gedancken nach Gottdesto besser dienen köntcn. Sie durfften aber aus so einer clausenicht wieder heraus gehen, ausgenommen, wenn es die höchste notherforderte, und der Bischofs sie erst mit seinem siegen dimittirethatte. //, 2,44.
MLO6MD1, ist der nähme einer zu Venedig aufgerichteten ge»^stllschasst aelchrter leute, welche den fluß Nilum zu ihrem sinnbildehaben/ mir der beyschrifft: Incognico e pur nolo.das ist,unerkanntund doch bekannt.
mcokdidOi'i'icoi.L, oder
D^8I^8D^, sind gewisse ketzer, welche zu Alerandria unterdesKavsirs Justiniani regierung entstunden, und sich dem (/onciliozu Chalcedon widersetzten. Den ansang darzu gab die von denEutychianern erregte streit-frage: ob der leib Christi von jeiner em»pfängniß an. verweßlich oder unverweßlich gewesen. Sevcrus hieltdafür, daß er verweßlich gewesen; Julianus Halicarnasseus aberbehauptete das gegentheil, und gab vor, baß er weder hungern,nochdursten, noch müde werden können, sondern daß er nur dem äusser»liehen ansehen nach, aber nicht würcklich dergleichen und anderedinge erlitten hätte, weßweqen sie ttiiLncrtiatt« genennet wurden.Evagrius meldet, daß der Kavsir Justinianus diesen ketzern gewo»gen gewesen, und die rechtgläubigen verfolget habe; andere vecthei»dlgen den Kaysir. 1.4. Lnecdor».
in breviLrio. (le tecttis. lin. 17.
sä sec. ü. in )uttmisno orrho-
doxo. sd < 7 . 8z
IdlLO8O8, ist ein nähme, welchen die Hevden gewissen Halb-göttern gaben, so vor zeiten kaum und 8»^» genennet wurden.Dieses Wort kommt her von mcubo, ich liege drauf; weil man vor»
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trüae>?und§s weibcr gesillschafft verlangen
f^en, unddes nachts bey ihnen lagen. Allein es ist vieles
des leibch^ geringe Unpäßlichkeit
d r a v ae, e,iue w^ ^ 7 den Teutsche» aber
aus enwrbi^,,, ^bestehetmeiner beschwerung, welche
und verkinder °u^bet, das gehirne anfüllet,
d rchacb n kö,m(n ^ die lebens.gcister durch die fehn-adern nichtourchgeyen können. tte civ. Oeil. I c c. 2;.
s/nr. anlig. c. 1 p. 148.
einBischoffderMamchaer, welcher um das jähr5-4nebst emcn schräm, aufCabus.deö Königs in Persien befehl,^/"de. Dw Ursache war, weil er dessen lohn Pharsuasaverfuhrt harte,um welcher uriache willen dieser Herr auch alle übn»
versammlet, aus»
Indagine (»l, und d-, (Johannes) siehe Johannes Ha»
ZtN.
'Independentcn, sind eine gewisse art der Presbvterianer inEngelland, welche in währendem kriege zwischen Carolo 1 und demParlamente entstunden, und fouderlich an dem Olivier Cromwell ei.nen rückenhalter hatten. Sie haben ihren nahmen daher bekom«men, weil sie glauben, daß eine iegliche gemeine, sie sey groß oderklein, eine vollkommene iurisdiction vor sich selbst habe, und alsoweder von einem Bisiboffe noch 8Jno(!c> oder Loncilio dependire.Wiewohl sie dabey gestehen, daß die 870061 eine göttliche ordnunqseyn- Dasjenige, was sie besonders vor sich haben, ist dieses, daßsie diejenigen, si sich in ihre gemeine begeben wollen, vermittelst ei»nes Hundes darein aufzunehmen pflegen, und sie dahin verpflichten,daß ein jeglicher bey seiner gemeine die predigt des göttlichen Wortshören und der heiligen sacramenlen sich gebrauchen solle. In an»dem stücken kommen sie mit den Presbylerianern überein, unddurch einen vor einiger zeit zu London getroffenen vergleich sind sieauch, was die kirchen-zucht betrifft, näher zu ihnen getreten, als sievor diesem waren. Hierbey ist zu mercken, daß auch die Wieder»lauster und andere mehr in den dingen,so zu der regierung der kirchegehören, Jndependentcn sind. bitt. örik-nn. //EM.
exLmen (le lndeperidemilmo. spittola sd //s^-
bitt. ecctts. p. 776 leua. Lc glibi. lumel, lrircben-und
sebulen-ttsst.
^nderstorff, oder llnterdorff, ein Bayerisches kloster undProb,icy der regulirtcn Chorherren 8. Augustini in dem BißthumFrevsing. Es ist von Ottone I V , Pfaltzgrassen von Wiltelsvach, zuaus,öhnung des Pädstlichen stuhls,an dem er sich nebst Kavsir Hen»rico V verariffcn, an. 1126 gestifflet worden, und hiesse dazumahlnach der daselbst befindlichen Niclas, kirche im Wörth. Nachdemaber der hievey gelegene flecken Jnderstorff von Ottone, Frcyherrwvon Jnderstorff, nebst allem zugehör dem kloster mit dem bedingverehret worden, daß solches aus ewig sein ivapen und de» nahmendes gescheuckten orts führen solle, ist der letztere in erstgemeidcenverwandelt und biß dicher behalten worden. Hier werden des stiff»lers wie auch seines vaters und der ihrigen gebeiue in küpfferncnsargen verwahret, und haben sonst fast bey 40 Adelicher familienan diesem ort ihr begräbniß, vor welche ehre das kloster vor alterseinen jeden von diesen familien ein paar filtz-schuhe,als ein geschenck,jährlich muste überbringen lassen. 177.
'Iiidia, ist eines der grösten länder in Asien , welches seinennahmen von dem flusse J»do, so hindurch fliest, bekommen hat. Dieeinwohner nennen es Hmd, und an cllichen orten, sonderlich disseitdes Ganges, Jndostan, die Hebräer Hodu, andere aber Indium ori-emaleiN, um es von America zu niitcrschciden, welches West-Jn«dien genemiei wird. Ja es wollen einige dafür halten, daß es das»jemge land sey, welches in heiliger schrisst Chavilah genannt wird.Gegen abend gräntzet dicsis grosse land an Persien , und wird davondurch ein groß gebürge abgesondert, gegen morgen bat es den flußGanges nebst dem Damasischen gebürge u»b dem Meandro , wo»durch es von China abgesondert wird; gegen mittag flösset es anbeii meertt'ustn von Bcngala und an das Indianische meer, undgehet bis an Calecnt, gegen Mitternacht aber hak es den bergJmaus,wodurch es von der Tartarey unterschieden wird. Die vor»nebmsten flösse sind der Ganges und Indus . Die neuen scribentenunterscheiden Indien in ; theile: das erste ist schon in die i;o jahrlang des grossen Mogols land gewesen, die andern 2 aber sindhalh-instiln, und werden durch den meer-busen Bengala von einan»der gesondert. Diese hatten in den vorigen zeiten nicht mehr alseinen König, welcher von dem meer-busen Cambaya an biß nachBengala und biß zu der ander» feite des vorgebürges Comoriherrschte, ametzo aber ist es unter vielerlei) Fürsten zertheilet.Die Ursache war, weil der letzte König Ramras ; Gurgianischesclaven zu üoucei-neurs machte, den einen zu Decan, den an»der» zu Viiapor, den dritten zu Golconda. Diese empörten sichalle ; Wider den Ramras , tödteicn ihn, und nahmen den Kö»niqlichen titnl an. Des Ramras nachkommen verschantzten sichin dem lande Karnateck oder Bssnagar, allwo sie noch heut zu ta»qe Rayas ober Könige sind. Das übrige land wurde unter die Ko»nige und Fürsten , die sich heut zu tage allda befinden, getheilet.Daher jetziger zeit die westliche feite oder disseit des Ganges fast un»ter die 2 Könige von Golconda und Vssavor, oder Jdalkan ge»theilet ist , welcher letztere mit dem grossen Mogol stets kriegführet. Es sind darinnen die Könige von Samorin und Cochinnebst vielen idlaigue- oder zinßbahren Fürsten , wie auch die Kö»nigreiche Decan, Onor,Balcetor , Ganara und viel andere mehr.Darzu kau man noch setzen die küste von Malabar, worauf die Ko»nigreiche Calecut, Cochin, Coulan, und andere sind, die fast