diese heyrath kaussenden erklärungen gegeben, end»lich ihre knifft,indem die geschehene Verbindung in der lhat veuncht u ward LiEN vermittelte Heinrich N ,,n oet. an. , 548 ihreverinäbiuna mit Antonio von Bourdon, Hertzoge von Vendoine,d m sie auch nach ihres vaters h-ntr.lt an. .rcr das KönigreichNavarra mdraclile. Sie ist wubcrl.ch wegen der religions. Handel,die damahls in Franckreich so eifrig getrieben wurden , merckwudig Fwar ließ ste schon von an. 1;; ? an einige »eigung gegen dieressrmation Lubren, war aber darinne wenigst ru leidiger zeit »ochZiemlich kaltsinnig,weil sie theils wegen ihrer jugend mehr auf zeitver»treib, als aufernstereligions'.geschäffle dachte, theils auch sich durchdie drohlmgcn des Frantzösischen Hofes fchrccken ließ, welcher voneinem kriege schwatzte, im fall man der Hugenotten lache mi Na-varrtfchen und m Äearn fördern würde , daher sie auch genöthigtward, nebst ihrem gemahl izz8cine reise zu Henrico l l zu thun, amwelcher sie ausdrücklich gegen denselben, der leinen elfermm Huge-nottischen gottesdienstc nicht verbarg, sich verlauten iahen,wenn erseine guter vcrliehren wolle, das könne er thun, sie sey nicht willens,die ihrige» einznbüssen. Als an. rsüi ihr gemahl an ^rancisci i lHofe wegen der religion i» gcfahr war, auch sie leibst m Bear», da stegeblieben, aufgehoben werden soltc,wovor sie jedoch durch die wach«samkeit der Hugenotten bewahrt wurde, bekannte »euch offenllichzur Rcsarmirlen religion, versorgte Navarreins inil allen noth«wendigketten und beschloß sich daselbst gegen ihre mnde zu hallen.Inzwischen erfolgte Francifci i l tod, und sie begab »ch »ach hole zuihrem gemahl, verfiel aber bald »1 grosse vcrdrüßlichkellen. Dennals sich der König von Navarra bewegen lasten, die Calholucheparthcy anzunehmen,gleng er mit ihr lehr harr um, lag nicht alleinin öffentlicher liebe mit einem kainer-fräulem der Regenlin, sondernbedrohte auch >cme gemahlin, sich von ihr zu scheiden, und ihr ihreväterlichen länder zu nehmen, im fall sie feinem crempcl nicht folgenwürde, welches sie aber großmüthig beantwortete, und sich au.i;ür wieder m Bear» begab, da sie denn auch zu Nerac anlangte,ob ste gleich durch Mvnluc verfolgt ward. Hiefeldst nun legte siedie Hand mit ernst an das refornialioiis.ivcrck, schaffte die messen«berall ab, und machte allerhand kuchcn-ordnnngen, welche bißauf Ludwigs Xill zciten an. 1 üio im schwänge geblieben. DerPadst citirte sie zwar an. izüz nach Rom,und erklärte sie, im fall siebinnen ü monalen nicht erschiene, ihres Reichs verlustig, weil sichaber der Frantzösische hofüber dieses lmternehüieii lehr beleidigt er-zeigte, meiste das urtheil wiederruffen werden. An. izüg. halleneinige ihrer Calhollsche» unlerihanen den anschlug gemacht, sie mithülste einiger Spanhchen vblckcr zu Pau;» übci fallen,und »ebst >h«reu kilidern der Spanischen mgmsttion in die Hände zu lieffcru, soihr aber durch die Köiiigm von Svamen noch bey zelten eindecketwarb. Das folgende iahe ward sie von Carl» IX und seiner mat-ter besucht, da denn der König den von ihr abgeschafften Catholi-sehen goltesdicust zu Nerac wieder ausrichlcle. Weil sie aber diefolgenden iahre hingegen sich immer mehr und mehr bcmlibcle, dieHugenottische religion einzuführen, ward in ihrem lande alles un-ruhig, und der Frantzösische Hof gab ibr auch allerhand anlas, zuargwohnen, indem man sie immer bereden wolle, nach Franckreichzu kommen, der Cardinal von Lothringen auch gar soll auflast ge-macht haben,ihr ihren Prjntzen zu entführen. Danncnbero entschloßsie sich endlich ihre länder zu verlassen,und begab sich au. izS8 nebstihren kinder-n nach Rochelle zu dem Prmtzcn von Conde, da sie dennzur gemeinen suche theils selbst geld vorschoß und ihre kleiiiodien an-wendete, theils mit ihrer vorbnte bey her Königm von Eugclland ei-nen ziemlichen beytrug heraus brachte. Als dieser an. , ssüy m demtreffen bey Jarnac geblieben war, unterfintzlc sie die Hugenottischeparlhey mit hcrtzhastlen zureden, brachte es auch so weit, daß ihrsöhn zum Haupte derselben erkläret ward. Nun hallen zwar zeitIhrer ahwesenhest die Königlichem vermöge des beystandcs von eini.gen Navarrischcn Unterthanen, Caibolischer religion, steh ihrerländer meistens bemächtigt; allem der Graf vom Mvnlgommcri,den ste dabin schickte, beachte in kiirtzcn alles wieder unter ihre doch«Mäßigkeit, dabey man denn hemrrckl. daß die Königin dereinst bc-fehl gegeben , denen, 10 ihre lintcrihancn wären, die capitulationnicht zu hakten. Endlich ließ ste sich von dem Frantzösucheii hoffHoffnung mache», baß man daselbst einen grossen haß gegen dieSvanler kcge und ihr wieder zu ihrem lande helffen wolle, worzudie Vermählung ihres sohneS mit des Komas ichwcslcr noch meh-kern schein gab. Ais sie aber zn Panß grschästlig war, klcidnngcnlind kleinodien zur Hochzeit ciiizukauffen , starb ste an einem hitzigenfieder den 8 jn». 1572. Viele habenmulhmasten wollen < man ha-be ihr durch verglfftcte Handschuhe, die ste bey einem wegen solcherWaare berühmten Mayländcr cingekauffr, hmgeholffen.' Sie wareine hertzhafftc, verständige, tngendhafflc Prilitzeßm, redete unter-schiedene svrachc», sonderlich die Lateinische und Ovaiilsthc. Inder religion, so sie angenommen, war ste zuletzt nach abgelegter lu-gend sehr eifrig und beständig, gestalt ste einmahl aufdic Vortheile,damit siedle Königliche frau mülter zuräiiderung bewegen wolle»,geantwortet, sie wolle ehe ihren söhn und ihr gantzeü Reich, wennsie es fassen könte, ms mccr werssen. So war auch ihr lcstaiiicntvoller zeugnisse von ihrer sorgfall vor erkallung der Hugenollllchenkehre. Von ihren kindern stehe Antonluo König m siöavarra.Bey der gehurt ihres Prmtzen Hcnrici, fang ste auf begehren ihresVaters, der ihr mit Vieler bedingn»» gleich nach der gehurt fem te-siament zu übcrgeben versprach, muten m den schmcrtzcn ein Gas-tonisch liedgcn. Daß sie sich nach ihres gemahls tobe zum andernmahl heimlich verbcyrathct, aus welcher ehe ck'Aublgne gedohrenworden,ist eine fabel.
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welcher an. ,;r8 noch vor stimm vatcr Roberto König,
starb, lochtcr von Maria von Valois , ,einer andernIhr groß-vater vermählte sie an ihren »euer, Anbream vonAllem diele ehe war wegen Ungleichheit der gemülhcr ick? m i ->'lieb , und ist nur zu klar am lag, daß sie dene gewalilhäh^m^hat hinrichte» lassen, an. 1,46. Nach ihres groß-vacers w^?! -1,4; die regierung in dem Königreiche Napoli -
sie an. - vlapou an, mw-s.
gierte gantze; ,ahr nebst ihrem gemahl; Das folgende 08,»mahlte ste sich mit tbrem vetter, Ludwig von Tarenkoweil der König Ludwig aus Ungarn mit einer starckenanzuge begriffen war, um seines bruderö tod zu rächen, ^sich in Provence retlriren,allwo ste dcmPabsiedieGrasschaff y»!non vor eine gar geringe ,nmme verkanfftc.Nachdem derKöninÄ'wig das Königreich Napoli wieder verlassen,und Carln von Äinvsizo, als welcher des Andreä tod befördert hatte, kmrichlenlassmkam ste im a„g. an. -;48 zurücke, und eroberte die meisten iÄwieber. Ob nun gleich der König Ludwig au. 1 six kdie enge trieb, so schlug sich doch der Pabst in das mitte!, uns «5thigle Kömg Ludwigen, Johannam in dem ruhigen besitz desnigrcichs zu lassen. , Hieraufwurde sie an Pfingsten an. s-sEihrem qemahlc gekronel. Als dieser an. n ür verstorben war, verheyrathele sie sich zum dritten male mit Jacob» von Aragon >en,Kn.fanten von Maiorca , welcher nicht lange bey ihr lebte, indenss,ihm den kopff wegfchlagcn ließ. An. N7S vcrmählle sie sich,umvierten male mit tcm Hertzog Ollone von Braimfchwelg, und weilsie keine kinder halte, iv nahm sie Carolum von Durazzo an knideSstall an, ließ selbigen wohl erziehen, vermählte ihn mir ihrer base,und würde ihn unfehlbar zu ihrem Nachfolger ernennet haben. Weilersieh aber sehr undanckbar gegen die Königin ermicß, Mallerdurch Verleitung desKöniqs in Ungarn, (welcher ihm sinne aiismuch,so er nach dem lobe der Johanna aufNeavcl machen tonte, abtrat,und des Pabfls Urbani VI, welcher ihn mit dem Königreiche Napo,li! elehnic,) an., ;8° wider seine Wohlthäterin sich cmvöne, so st .bergab diese Königin auf des Padsts Clemenlis VII rath, ihr rechtan die crone Ludovico, Hertzoge von Anjou, des Könias John,„nsII in Franckreich söhne, wodurch das Königreich Navol, in emkricgs.scucr gesetzt wurde. An.i;8> gewönne Carolus von Di>raMeine schleicht, in welcher dieser Johanna vierter eke-mann Ollovon Brauiifchwcig leibst gefangen wurde, eroberte daraus Napoli,und zwange die K önigin, so sich m das castell ciel.'0vc>, als die bestecitadell dieser stadl < gcsiüchtek halle, daß sie sich musie eracben.Daraufließ sie Carolus von Durazzo nach Muro bringen in die sogenannte ikatnicala, und nach 7 oder 8 Monate» aus dem Wege räli.me», welches m dem z8 jähre ihrer regierung geschahe. Ewigeberichten, daß sie ersticht, andere, daß sie straiigulirt worden, inidzwar an cbcn beul orr, wo sie vormahl ihren ersten gemahl Andremerwürgen lassen , wie solches der Ungarische König Ladislans demvon Durazzo seinem Generalen besohlen. Doch wollen noch an.dcre, daß sie enthauptet worden, und zwar den z man an. iK.Man lagt, dass Ansilmus, ein gewisser sicrnkiindlger aus Provence,da man ihn gefragn: was die Prmtzeßm Johanna, so damals nochsthr iimg war, vor cmcn gemabi b,kommen würde? Mit diestnWorten geantwortet habe: Xkanrubirur cum ^ttlO , welches IW.re wort aus die namcn ihrcr ehe,Herren geziclcl, die nemlich gehas-scn Andreas, Ludovicus, Jacobus, Otto. Im übrigen lieble sie diewlssenschafftcn und gelckne leutc, woran es an ihrem dose niemalsmangelte, von welchen sie auch auf das äusserste heraus gestrichenward. Allein ihre viele und grosse lauer sind allzuklar anging, alsdaß sie sich durch emigc siallcrcycn solle» verkleisteren lasten, ck/-hilk. Keap. Inli. Xaay. kd/k-'.
hiik. gencsl. cle la mL,k. cle Vrance. epik. llereg.
8ioil. Lc lütt. cle tti oveiice. cle Is wir
son ci'^njou. vier cler clamer illulkc. äe llspir
-zven. ^
Johanna Ik , war Jobannä I Hase, und Caroli III, HertzogsVon Durazzo , lochten, cben desjenigen, welcher die vorgenielttcJohannam halle tödicn lassen. «Lw war an. 1 ;7i gebohrcn, undwurde an. 140; mit Wilhelms von Oesterreich vermählet, welcheraber an.1406 vcrstarh.Nach ihres hruders Ladislaydes Königs vonNapoli tobe, nahm sie possessiv» von der regierung, welches an.1414 gesthabc. Darauf vcrmählctc sie sich mit Jacobe von Mur-do» , Grase» cle In XkLvcüe z allein Ihre allzufteye lebens-arl wardihme bald verdrießlich , daß er ihren Cämmcrlmg Pandolso W-po, mit welchem sie einen sehr vcrdächligc» Umgang halte, wbhanplcn ließ, sie aber also verwahret«:, daß sie sich keiner Reich»'geschafften annehmen konnte, und nicht besser als eine qeMMgehalten ward. Doch als sie sich durch ihre list, und verinMlder cnldcckunq eines anschlags aufden König, so sicsclbst angewon-nc» hatte, seine grinst und Vertraulichkeit wieder»», zuwcgcn ge-bracht, undzicuilichc frcyhctterlanget halte, fyielle siebleiachidwohl, daß sie ihren gemahl unversehens aufeiiick inMcil Mo-saiken , und gefangen ms castell llell'Ovo stecke» llcffe. ErcnluMzwar auf einem Genuesischen schiff, getraucic sich aber >uch---'ss,im Navolltanischcn sicher zu styn, begab sich deswegen wieder nFranckreich, und beschloß sein leben in einem klosler zu 'Hlcraufzerfiel Johanna mit dem Pabstc Martino V> wErU-'dovicum kll, Hertzog von Anivu, mit dem KönigreicheIaipon oe
kehiictc; zu weichem sich auch der Königin General
von dieser hcfftig deleydigct worden, sehlua, w ,
in grosse gefahr gcrieldc. In dieser noth adovtirle lie den KvWAlyhonsum von Araqonien; allein Alphonsns erwieß sich w »ncEbar dargegcn, daß sie an dessen statt Ludovic»m vott A»lsu annaW-
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Nach diesem eroberte ste an. lgrz die stadtNapoli.nier hatten zuvor einige städte eingenommen, wurden am 'wiederum daraus vertrieben. Darauf gewann Ludovicus von a