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seine gemahlt«,Anna Mästn,so wohl in währender seiner abwesen-heit, als nach seiner zurückkurifft, die ihm schuldige treue gröblichverletzt,so ward er im matt. an. 1697 durch einen ausspruch des Par-laments von ihr geschieden. Den 4 nov. an. 1701 starb er ohne lei«bes-erben, und hatte zum Nachfolger seinen jünger« druder Kitts»,welcher aber stracks das folgende jähr im dec. gleichfalls starb, undweil er keine rechtmäßige leibes-erben hinterließ, diesen Gräflichentitul wiederum endigte.Der letzte Englische Groß-Cantzler,welcherauch diesen namen geführt, und erst an-1729, weilen er durch al-lerhand ungebührliche mitte! geld solle erpreßt, und hingegen fürdie in der Cantzley hinterlegte summen nicht genug gesorgt haben,von dem untern hauß des Parlaments verklagt, von dem höhernschuldig erklärt, und um dreyßig tausend pfund sterling gestrafft,mithin auch von dem König seiner getragenen würde entsetzt wor-den, ist dieser zeit mehr als zu bekandt. Ncip ro Lngvlcii iii.
sscicv p. §88. vc»l. Z. *
Macclesfield / oder Marlesfield/ (Wilhelm von) geboh-ren aus einer guten familie zu Canterbury in Engclland, trat zuParis in denDomimcaner-orden,ward daselbst Lzcculsu-cus'rk-oio-x-^> gieng hernach in Engelland, und lehrte zu Orford, nachdem erden grarluw voüoris angenommen, mit sehr grossem rühm so wohldie pbiloloplye, als die ssticowßie. Der rufftheils von seiner gelehr-samkeit theils aber von seinen andern Verdiensten, bewog Benedi»ctum XI, ihm an,i;c>z im dec. die würde einesCardinal-Priesters,mit dem titul 8. Sabinä, zu ertheilen. Allein er war schon z oder 4monatzuvor, ohnebesPabsts wissen, zu Oxford mit tod abgegan-gen, von wannen man seinen cörper nach Landen geführt, allwo erbey den Dominicanern begraben worden. Er hat viel ge-schrieben hinterlassen, als pcobiccuLkL; conclulionez orainstt-s; nrr-rionei all clerum; pkilolopkics psc-lloxa ; libcum Llcericum 6c virru-
eibu;; und andre suchen mehr. Löro». s-6. O/-
«lor».
Macedo/ (Franciscus) ein wegen seiner vielen wissenschafflensehr berühmter mann, wurde zu Coimbra an. 1 z 96 gebohren, undtrat an. 16,0 in die iocicrät Jesu, welche er aber nachmals wieder-um verließ, und der rege! der Barfüßer- Mönche sich unterwarff.Er lehrte die red - kunst und zeit- rechnung lange zeit, und ein jährlang die Mlocopius. Zu Rom trug man ihm die protesson der
TbeologiL polewic«jn dem collegio 6e propsgLnUu tlUe , Ulld Nach-mals der kirchen- Historie in dem coiicgio k^pienri« nebst der würdeeines c-nlorir 8. crtkcii auf. Von Rom gieng er um das jähr 1670nach Padua,daselbst die Ideologie zu lehcen.Im übrigen war er ei-nes muntern und heffligen geistes. Wie man denn von ihm an-mercket, daß er einsmals in gegenwart der?rocurarori <l> 3.tvl»rc»,vielerRathsherren undVenetianischerEdelleute,wie auch einer gros-sen menge von OoÄonlru-, lvtzgiiinj, einheimischer und ausländi-scher Personen, gewisserkeles von verschiedenen Materien; tag nacheinander behauptet. Man halte dieses an ihm um so viel mehr zubewundern ursach,weil er seinen opponcmen nicht allein fertig ant-wortete, sondern auch selbigen in die rede halff, wenn sie mcht fort-kommen tonten , oder das, was sie anbringen wollen, vergessen,gleichwie er ihnen auch so bald zurecht halff, wenn sie die dibel oderanderer Se-ib-men bücher unrecht anführten, ober zur Vertheidi-gung ihrer Meinung unzulängliche und verdächtige surorcs anfdiebahn brachten. Zu seiner zeit wurde devHertzog von Braganza aufden thron von Portugall erhoben, da er dann nulgrossem eyjer ver-schiedene bücher zu dessen Vertheidigung heraus gab, und dessen Ge-sandten nach Franckreich und Engelland begleitete. Das war dasärgste an ihm,daß er mit allen leuten anzubinden gclegenhcit suchte,doch liess er zuweilen so übel damit an, daß es ihm viel rühmlicherwürde gewesen seyn, wenn er von seinem zancksüchligen gemüthenicht so offenbare proben an den tag geleget. Unter andern zerfieler mit dem Thoma Anglo, der ihm aber lussrsMon 6- l-r-
oiinancliz 66ci licibus sb ccclclis csckolics Lxsm, wie auch tcltcrLkco-
I 2 LIIL evuiZLcioncm entgegen gesetzt,dawiderMacebv nichts weitersanzufangen wüste, als daß er es dahin brachte, daß besagte bücherverbellen wurden. Bey seiner übermäßigen heffttgkeit verrieth erauch seinen Hochmuth, indem er sich beklagte, daß man ihn so langmit der rauhen mönchs-kutte quälte,und mit dem CardinalBona zustreiten anfieng, weil rhn derselbe in seinen schrifften niemahls ange-führt. Er lebte noch im jähr 167s, und hat so wohl, da er noch zudem Iesuitrr-orden sich bekannte, als nachmals, eine grosse anzahlbücher geschrieben,als da sind: ttullovici 6c ^6kL,6s, IMorir re-«cmiuna msrcyrum/Lpponcnllum; ctieles rbecoricir; s» pocric,; Lpo-tkeolls 8. krrucikci Xsv«rii6c 8. Llillibxcti« Ivcgin^ l-ulltZniac IN Epi-sche» Versen ; -pologericur prot-utusnis vinälcacs; jus 5ucce6cn6l in»cgnum l.uü:rniL Lllw bikoriL ttullkLni-e liberLr-c 6c lckcmsrs gcne»-togico compeiirorum 6e regvv I-uürLni«; elogiz Quorum; icsse„ir.o-tvsns LurorittriL pontiLci« gcivcrluz buccinsro l'iiomä- ^ngli L lituu»I.ulir,nur,koc ell.spologiL mcnrislnnoccnrii X aäverlus 1'kocnsmTln-glum; menr 6ivinicus inlpirsrs lanÄissimo k. dt. Innocenrio X luperguingue propoürionibus Locoelli ^Lissenii; cnc^ckop-cck» ulld viel an-dere, welche man bey dem Leti und Morhofio nach der länge finden
kan. ^,r IN IrsÜL rcgnLM« ; 6c 4> bibl. locier. ^ciu.^ 5 ,r,o».dibl. ttiiprn. c. i. Lisr/,«/. polykill. j. l c.rr 6:4,
Macedo/(Antonius) ein bruder des vorhergehenden,war gleich-falls zu tzolmbra,an. iüi2gebohren,undan.i62ü in die societätIe-su getretten. Er lehrte die bumMnrs, diemorLi, und predigte, ließsich auch vor einem i^>lH»nLr>um „achAfrica gebrauchen.Nach die-sem gieng er auf befehsdeS Königs Iohaunis IVinPortugaü mitdessenGesandten nach Wchweden,allwo er sich bey selbiger Königinin solche gnad und Vertraulichkeit setzte,daß sie ihm ihr vorhaben we-gen Veränderung der religion zu entdecken kein bedencken trug. Ja
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sie sandte ihn auch nach Rom ab, 2 geschickte Jtaliäner seines er-de aS von demGeneral zu erbitten,welcher auch svqleichFrancifcumMalines , so die sslieuMie znTuriN/Unb Paulum Casatum, welcherdie msrUemsric zuRom lehrte, in fremden Habit abfertigte. Macedoaber verblieb zuRom,und bekam die stelle eines k«nasnci»ri, spollo-NcidervLiicanischenkirche, welcher er von an. r6;i bis 167,, daerwieder nachPvrtugall zurück gekehret,und verschiedene bedienungenübernonlinen, vorgestanben.Man hat von ihm i-uLr-niLM inkuiLr-.«
6e purpui-acsm lcu?onciAcibus6c LLr6in»Iit>u8 iI1ullrL»m;vikLM k.^o-LnnisllcLlmcillL lociecsrir in tbeles rlieroi-icrz vrri»
eruclicioo« reterrsz; e!oß!a nonnulla öc llctcripsionem coronsrionis 5c-rsnikim« ckritiwn XegiNL Äiecis:, in gebundener UNd UNgebuNde»ner rede. 6s,bibl. 5ociec. bibl ltiss», l ,.
Macedonren/ ist eine grosse provintz von Griechenland , sovorzeiten einKönigreich und von Griechenland unterschieden war;gegenmorgen hatre es dasAegäische mecr,gegen mittagEpirus undThessalien,gegen abend das Ionische und Adriatische meer, und ge-gegen Mitternacht die dergeHaemus,Bora und andere nebst dem flußStyrmon.Es wurde von verschiedenen völckern bewohnet, wiewoies nachgehends sehr erweitert worden , indem sechsten Epirus undThessalien dazu gekommen; jedoch war das eigentlich so genannteMacedonien in engere gräntzen eingeschlossn, und begriffnichtmevr als den strich landes zwischen den flüssen Arius und Aliacmon in sich,so den namen Emathia geführet. Heut zu tag wird sie in 4theil unterschieden,welche sind Jamboli,das eigentliche Macedvni-en, Comenolitari und Janna; die vornehmsten städle darinnen sindOcrlda,Veria,Zuchrla,Edessa,Cditrv,Salvmchi,EassandraEmdoli ,Philipp!,Cavala, Janna,Larso, Armiro und Volv. Von gebürgensind zu mercken Athos, dessen schatten sich 4t weilen weit in die seeerstrecken soll, Pindus , Parnassus und Helicon. Dieses Königreichsoll in vorigen zeiten 90 unterschiedliche gattungen von einwvhnerngehabt haben. Caranus, ein Nachkömmling des Hcrculis, Mietediese Monzrckie limdas jahrder welk ;24cr, welche so dann 520 iahelang währete.unterPhilippo und dessen söhne,AlexandrM.sehr be,rühmtwurde, und biß zu Persei zeiten florirte, welchen die Römer?8ü überwanden,woraufsie diesesKönigreich zu einer Römi-schen provintz machten,und zwar im 2; üsten jähr nachAlerandrMtod, nachdem 4- Könige darinnen nach einander regiert hatten.
Succession der Macedonischen Röntge:
Im jähr der weit ;-4c> Caranus regieret 28 jähr
?2S8 Cäuus 28
;296 Tyrimmas 4;
;;4i Perdiccas 84
;;89 Argäus l ;s
Z42, Philippusl ;;
Z4tü Europus oder Aeropu- 4;
§499 Alcctas 28
§§27 Amyntas I 48
z§7t Alexander! 4;
zü-8 Perdiccas II 2;
;64i ArchclausI 14
z6;§ Orestes r
;ü;8 Archelaus II 4
;6b2 Amyntas II i
;6ü; Pausanias i
;6ü4 Amyntas III verjaget;
;ü69 Argäusl! 2
§671 AmyntasIII wiedereingesetzt i»
;S8; Alexander II i
;ü84 Prolcmaus 4
;688 Perdiccas III 6
;ö94 Philippus ll 24
Im jähr nach 418 Alexander Magnus 12
erbauung der 4;c> Philippus Aridäus 6
stadtRvm. 4Z7 Cassanber ry
4;6 Philippus lH r
4§7 Antipater l und Alexander IV ;
4üo Demerrius 6
466 Pyrrhus ?mon.
4S6 Lysimachus t
472 ArsinoS cum kliir 7MvlI»
47; Plolemäus Ceraunus r
474 Melagrus rmon.
474 Antipaterl! 4tM'
474 Sosthenes »
47Ü Anligonus Gonatas ;6
;ir Demetrius ll 2"
522 Antigonus Doson oder Tutor "
9;; PhilippusIV 4»
572 Pcrseä,welcher an. ;86vonPamoAemittSüberwunden, und so fort Macedonien zueinerRömischen provinr gemacht worden,in bitt, kbilipp. ?L». >. 4. Loü». c. 1;.
r/oe,„. . As. Le»".
notit. ord. 2Nt. Ac.
Macedonius / der Urheber einer besondern stete, die vonihm Macedontaner gencnnet werden. Er lebte in dem 4seiner proteil,0» „ach war er anfangs ein fedcr-fchmücker, unddllr-aufei» Priester in der kirchen zuConstantinopelsta er wurde eiidlicyBischoff hierstldffnachdemEustbius Emistnuö gestorben, undPau-lus aufbefthl des Kaysers Constantit war verjagt worden. Es gaobey dessen einsttzung einen grossen tumult,indem ihmhasvolck zuwp